Je déteste Serge Gainsbourg

Dass ich den grossen Serge Gainsbourg verehre und seine Tochter toll finde, dürfte Lesern dieses Blogs (so es überhaupt noch welche gibt) nicht entgangen sein.

Daher nur der Vollständigkeit halber der Hinweis auf dieses Mash Up Album. Etwas HipHop-lastig wie René (wie immer) nörgelt aber dennoch ein großer Spaß:

Je déteste Serge Gainsbourg

Track 5 Skee-Lo and Clyde funktioniert ganz hervorragend. Aber dass sich der Originalsong Bonnie & Clyde als Hintergrundtrack Beatlieferant für HipHop-Tracks eignet, wissen wir ja alle spätestens seit Mc Solaars Nouveau Western, gell?

Serge Gainsbourg – l’insoumis

Am 2. April wäre er 80 Jahre alt geworden. Serge Gainsbourg. Das Enfant Terrible, der Rebell, der Unbeugsame:


Direktmarseillaise

Das Video zeigt einen Vorfall, der sich 1980 in Strasbourg ereignete. Gainsbourg und die Wailers (!) interpretieren die französische Nationalhymne im Reggae-Gewand und werden von rechtsradikalen Veteranen massiv gestört. Das Konzert wird abgebrochen, die Wailers verlassen verschreckt die Bühne. Als Reaktion darauf intoniert Gainsbourg die Marseillaise im Alleingang. Zornig. Bald singt der ganze Saal die Nationalhyme und der braune Mob zieht sich zurück.

Die Reggaehymne hatte bereits im Vorfeld zu Protesten im rechten Lager geführt. Wenige Jahre später ersteigerte Gainsbourg eines der zwei Originalmanuskripte der Marseillaise.

Bonnie & Clyde

Bonnie & Clyde: Brigitte Bardot

Noch ein Gainsbourg-Klassiker. Bonnie & Clyde mit der Bardot als Bonnie. Ich habe übrigens erst vor ein paar Wochen den Film mit Warren Beatty und Faye Dunaway zum ersten mal gesehen. Sehr sehenswert, gilt der Film doch als erstes Meisterwerk des New Hollywood.

Mehr über das echte Bankräuberpärchen Bonnie Parker und Clyde Barrow gibt es in der Wikipedia.

Die musikalische Hommage Serge Gainsbourgs an Bonnie & Clyde und MC Solaars Samplerecycling nach dem Klick.

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Requiem für ein Arschloch

Das entwickelt sich hier noch zu einer Serie. Patrice wies in den Kommentaren zu Laisse tomber les filles auf eine Interpration von Serge Gainsbourgs Requiem pour un con durch Vanessa Paradis hin.

Genau! Jene Vanessa Paradis, die in den 80ern so schön mit Joe Taxi gefahren ist, sich von Lenny Kravitz wohl nicht nur hat produzieren lassen und schliesslich Johnny Depp ehelichte.

Hier kommt es nun, das Requiem für ein Arschloch.

Original:
Serge Gainsbourg – Requiem pour un con (Szene aus Le Pasha)


Direktarschloch

Remake:
Vanessa Paradis – Requiem pour un con (Live au Zénith, 2001)

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