Renaissance: Paris 2054

Renaissance

Da kommt etwas ganz Grosses aus Frankreich. Die Stimmung ist düster, die Optik brilliant.

Christian Volckman, der 2000 für Maaz die Goldene Nica der Ars Electronica mit nach Hause nehmen durfte, hat nach jahrelanger Arbeit nun seinen ersten grossen Digital-Animationsfilm fertig gestellt. Der Plot ist im futuristischen Paris des Jahres 2054 angesiedelt und handelt von mächtigen Konzernen, entführten attraktiven jungen Wissenschaftlerinnen und Weltverschwörungen.


Renaissance

Tatsächlich erinnert die Machart des Films an Sin City, allerdings hat Volckman gänzlich auf Realfilmszenen verzichtet. Statt dessen wurden in einem aufwändigen Motion-Cpturing-Verfahren Bewegungen und Mimik von Schauspielern erfasst und anschliessend auf die Animation übertragen.

Renaissance

Da sich Miramax/Disney die US-Rechte an der 14 Millionen Euro teuren Produktion gesichert hat, stehen die Chancen vielleicht nicht schlecht, dass der Film im Laufe des Jahres auch noch in Deutschland startet. In Frankreich kommt Renaissance am 15. März in die Kinos.

Renaissance

Normalerweise finde ich die Websites zu Filmen unfassbar langweilig. Die Website zu Renaissance ist aber eine grosse Ausnahme. Die Jungs von La Jungle haben eine optisch opulente Website gebaut, die sehr neugierig auf den Film macht und auf der es sehr viel zu entdecken gibt.

Renaissance – le site officiel
Trailer 1 (Mp4, Quicktime)
Trailer 2 (Mov, Quicktime)

via textundblog

Autor: Andreas Schepers

Andreas Schepers macht beruflich was mit PR, Media Relations und Social Media für Raketen, Satelliten und Astronauten. Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren. Von Wissenschaftskommunikation, Online-PR über Netzpolitik zu Astronauten, Pop, etc.

13 Gedanken zu „Renaissance: Paris 2054“

  1. Pingback: the dead end
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  3. Pingback: Hirngespinst.net
  4. hab den film gestern abend aufm fantasyfilmfest gesehen. Da gibts optisch und stilistisch was auf die augen. aber für in den kopf ist wenig dabei. Es gibt einige Reminizensen, Stilistisch (ghost in the Shell, Minority Report). Und auch die Geschichte scheint verwandt mit vielen schon gesehenem.
    Einzelkämpfer Cop sucht verschleppte Wissenschaftlerin, verliebt sich in Schwester von Ihr und deckt den Plan eines großen Konzerns auf der mit dem ewigen Leben wirbt.
    Stilistisch wie oft im Future-Retro Look gezeichnet macht der Film mit vielen ungewöhnlichen Perspektiven und Kamerafahrten aber dann doch genug Spaß und läßt immer wieder angesesichts der technischen Potenz staunen

  5. Pingback: Ju1c3.com
  6. mehr davon…einfach mehr davon. Filme in diesem Stil zu verarbeiten, benötige ich einfach als Zuschauer. Mehr davon! Ich schliesse mich der Kritik an, dass die Handlung nicht so der Burner ist, dennoch überragt die Bildergewalt und läßt mich Stuhl versinken.

    outie,

    lux

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