Livemitgebloggt: der Spreeblick Podcast

So, ich versuche jetzt mal etwas ziemlich Beklopptes. Da ich gerade angefangen habe, den überlangen ExtrazuOsternPodcast von Tanja und Johnny zu hören, und mich immer wieder dabei erwische, wie ich etwas einwerfen will, blogge ich jetzt meine Einwürfe – in quasi Echtzeit zum laufenden Podcast.

00:00:47 Echter Senf kommt aus Dijon.

00:01:40 Inhabergeführt oder hat der Laden seine Aushilfen auch mit 1% beteiligt?

00:02:40 Ich finde die Variante „Port Isehad“ ganz charmant. Stimmt aber mit Sicherheit auch nicht. Ist ja auch völlig egal.

00:04:00 Aus der Google-Maps Idee hätte man was machen können.

00:05:35 Was für ein Missverständnis. Schaurig schön und traurig – an der Welt zu verzweifeln drohend ja, aber gleich depressiv?

00:05:42 Hö, hö, hö…

00:06:10 Zeitgleich? Kein Stück. Blue Lines kam 1991, Dummy erst 1994 heraus. Am Anfang der 90er waren drei Jahre noch eine Ewigkeit.

00:06:20 Blue Lines! Blue Lines!

00:07:24 Ich hab mal in Offenbach ein sehr gutes Massive Attack Konzert gesehen. Der Sound war umwerfend – ich frag mich heute noch, wie die es geschafft haben, den durchproduzierten Sound vom Album so live umzusetzen. Nein, es waren nicht nur Turntables und Sampler auf der Bühne. Es gab richtige Musiker. Ein paar Wochen vorher oder später, das weiss ich nicht mehr, haben in der gleichen Halle Portishead gespielt. Sehr intensiv, sehr seltsame Stimmung für ein Konzert. Bei Massive Attack war Party, bei Portishead stille Andacht. Später habe ich auch mal Massive Attack als Soundsystem gesehen – das war enttäuschend.

00:08:25 Hiessen Massive Attack während des ersten Golfkrieges nicht einfach nur „Massive“? Ich meine, die haben damals original das „Attack“ gestrichen. Komisch, käme heute niemand mehr auf eine solche Idee.

00:09:00 Ich will auch ein iPhone. Dringend.

00:11:00 Und kein Wort über das Aretha Franklin / George Michael Duo? Das ist und war finster!

00:13:00 Zu Etta James fällt mir überhaupt nichts ein. Eine popkulturelle Bildungslücke.

00:14:30 Oh ja, the Smith. Unbedingt.

00:18:20 Kenne ich überhaupt nicht. Habe ich nie verstanden, die Szene. Rockabilly.

00:19:30 OMG, Meat Loaf? Der Mann hat Humor aber leider hilft das auch nicht wirklich.

00:21:40 Lagert ihr eure LPs neuerdings in Blechdosen?

00:26:00 Erste Reihe bei den Ramones? Respekt.

00:27:00 Fugazi. Noch so eine Band, von der ich erst 10-15 Jahre später gehört habe.

00:29:00 Nirvana. Klar. Nevermind. Fantastisches Album. Gross.

00:31:33 Johnny schneidet doch nie. Jedenfalls nicht sowas.

00:32:30 Rage Against The Machine – viel zu hart. Nicht meins. Überhaupt nicht.

00:35:44 Faith No More – Okay, da bin ich wieder ganz bei Euch. Zum Konzert der „Angel Dust“-Tour in der Essener Grugahalle haben wir heimlich eine Freundin aus dem Krankenhaus entführt. Hilfe, wie lange ist das her, bitte?

00:38:00 Was ist denn nun mit diesem Patton?

00:41:40 Bedtime Stories – 1994. Wikipedia ist Euer Freund.

00:43:43 Der Titeltrack ist von Björk!

00:44:30 Schon wieder die Blechdosen.

00:46:30 Björk Lookalike im Video? Kann mich nicht erinnern.

00:46:50 Schon mal über ein Björk-Tribute-Song nachgedacht? ;)

00:50:20 Bob Marley war doch schon immer tot. Oder?

00:51:00 Kenne ich nicht. Noch eine Bildungslücke. Also nicht Bob Marley, sondern die Platte von Neil Young.

00:52:00 UB40 haben noch was anderes gemacht ausser Red, Red Wine?

00:54:30 Neil Young verstehe ich auch nicht, fürchte ich.

00:57:00 Apple Fanboy!

00:58:58 Interessant ist aber auch, dass Norman Cook (Fatboy Slim) bei den Hausmartins gespielt hat.

1:00:01 Wie lange hält denn so ein iPhone-Akku durchschnittlich?

1:01:30 Ich nehme auch eins! Danke :)

1:02:20 Jau. So ein paar Alibi-Mp3s hab ich auch. Gut: Neil Young muss ich mir mal besorgen. Die Beschäftigung damit lohnt sich also?

1:03:33 John Coltrane – A Love Supreme. Unbeschreiblich.

1:06:00 Ja. Toller Paris-Soundtrack. Wirklich schön.

1:07:00 So!

Computerwelt

Direktdatenvorratsspeicherung

Interpol und Deutsche Bank, FBI und Scotland Yard
Flensburg und das BKA, Haben unsere Daten da

Das dichteten Kraftwerk 1981 in ihrem Titelstück des Albums Computerwelt. 26 Jahre später hat die Realität die vermeindlich kühnen Zukunftsvisionen der Düsseldorfer Band wohl längst überholt.

In diesem Zusammenhang lesenswert: Ertrunken in der Datenflut bei Spreeblick und die Stellungnahme von SO36.net, die im Rahmen der Einschüchterungsversuche Ermittlungen gegen G8 Gipfel-Gegner Besuch von BKA und Staatsanwaltschaft hatten.