Parabelflug für alle! (Bonität vorausgesetzt)

Samantha Cristoforetti and Alex Gerst during a parabolic flight
Foto: ESA-Astronauten Samantha Christoforetti und Alexander Gerst bei einem Parabelflug. Credit: ESA

Ab 2013 bietet die französische Firma Novespace Parabelflüge für alle an. Knapp 6000 Euro kostet es, sich für einen Tag wie ein Astronaut zu fühlen. Früh morgens geht es in Bordeaux los. Der französische Astronaut Jean-François Clervoy führt in die Theorie der Schwerelosigkeit ein, bevor es dann nach einem leichten Mittagessen tatsächlich in die Luft geht. Insgesamt 12 Parabeln werden geflogen. Zeit genug, Schwerelosigkeit oder genauer Mikrogravitation, am eigenen Leib zu erfahren.

Weitere Informationen und Details in der englischsprachigen Pressemitteilung von Novespace von heute.

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Wer war mit wem im All?

X-mas day with Expedition 30

Ich bräuchte da mal ein Stück Software bitte. Könnte nicht jemand mal eine kleine Applikation bauen, die anzeigt, wer mit wem schon im All war? Also wer mit wem in einer Raumkapsel saß, wer gemeinsam Dienst auf der ISS geleistet hat?

Im Grunde sollte das Programm eine ähnliche Funktion haben wie das Suchformular der IMDb, mit dem man schnell herausfinden kann, wo Schauspieler gemeinsam in einem Film auftauchen.

Die Daten sind bekannt und stehen in der Wikipedia zur Verfügung. Mag das nicht mal jemand programmieren? Oder mir mal eine Einschätzung geben, wie aufwändig das ist?

Mars Science Laboratory Curiosity Rover: 7 Sekunden Terror

Was für ein krasses Video, das die PR-Kollegen von NASA Jet Propulsion Lab da produziert haben. Das muss man sich erst einmal trauen:

Der Titel „Curiosity’s Seven Minutes of Terror“ ist mutig gewählt. Die Verwendung des Begriffs „Terror“ in diesem Zusammenhang ist überraschend für eine Behörde eines Staates, der sich seit über 10 Jahren in einen „Krieg gegen den Terror“ befindet. Dabei sterben Menschen, keine noch so teueren Raumfahrtapparate.

Trotzdem, das Video zeigt, wie zeitgemässe Raumfahrtkommunikation aussehen kann. Nämlich emotional in der Ansprache, mitreissend erzählt mit fesselnden Bildern.

Und die Hauptaussage ist so amerikanisch, wie sie nur sein kann: Was wir da tun ist kühn. Wir können scheitern. Aber wir glauben daran, erfolgreich zu sein.

Am 6.8. werden wir wissen, ob diese technisch anspruchsvolle wie kühne Vorhaben erfolgreich war und der Rover Curiosity für zwei Jahre den roten Planeten erkunden wird.

OMFO: Cosmonaut’s wife

Aus der Reihe Lieder über Raketen, Satelliten und Astronauten: OMFO, our man from Odessa, mit einer lieblich vor sich hin plätschernden Liebeserklärung einer Kosmonauten-Gattin an ihren Raumfahrer.

Wernher von Braun

Wernher von Braun
Wernher von Braun, Credit: NASA

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag von Wernher von Braun zum hundertsten Mal.

Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 23. März 1912 in Wirsitz, Provinz Posen, Deutsches Reich, heute Wyrzysk, Polen; † 16. Juni 1977 in Alexandria (Virginia), USA) war ein deutscher Raketeningenieur, Wegbereiter und Visionär der Raumfahrt. Er genießt auf der einen Seite aufgrund seiner Pionierleistungen als führender Konstrukteur der ersten funktionstüchtigen Flüssigkeitsrakete A4 („V2“; 1944/45) hohes Ansehen, ist allerdings gleichzeitig wegen seiner damit verbundenen Beteiligung an der Kriegführung des nationalsozialistischen Deutschlands stark umstritten. (Wikipedia)

Wie umstritten von Braun noch immer ist, kann man im Zeitreise-Feature „Raketen für Hitler und Kennedy“ von Deutschlandradio Kultur nachhören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Einen deutlich weniger kritischen Zugang zu Wernher von Braun haben die Amerikaner. Und nur dort kann es einen satirischen Twitter-Fakeaccount geben:

Lieder über Raketen und Astronauten: Fly me to the Moon

Die Interpretation dieses Songs durch Frank Sinatra ist vielleicht bekannter als diese Bossa-Version von Astrud Gilberto. Da 1964 das Prinzip Musikvideo noch unbekannt war, hat sich jemand die Mühe gemacht, ein passendes Video zu basteln. Aus Sci-Fi Versatzstücken. Ich erkenne Star Trek und Barbarella, klar. Aber der Rest ist mir unbekannt. Ideen jemand?