Dancing Rocket Scientists (ESA / ESTEC Harlem Shake)

Haha, die ESA-Kollegen im Technologiezentrum ESTEC können ja sowieso fast alles. Sogar tanzen.

Lustig ist auch, dass die Kollegen tatsächlich auf einer Rütteltesteinrichtung (‚electrodynamic shaker‘) stehen, auf der normalerweise Satelliten geschüttelt werden. Damit soll die Belastung, die während eines Raktenstarts auf den Satelliten einwirkt getestet werden.

Shirley Bassey singt über Astronauten

1979 besuchte Dame Shirley Bassey, Goldfinger, ihr wisst schon, das Kennedy Space Center der NASA. Dort traf sie auch Moonwalker Pete Conrad, der sich ganz charmant mit der Britin unterhält. Und natürlich darf die Fragen aller Fragen an einen Astronauten nicht fehlen. Eingerahmt wird das Geplauder von Bassey’s Interpretationen von „Small World“, bei dem sie im Astronautenanzug in einem Modell der Apollo-Raumfähre rumturnt und dem Song „Stargazer“. Während beider Songs sind ganz eindrucksvolle Bilder der Apollo-Mondlandemissionen zu sehen, die in der Kombination mit dem Shirley Bassey-typischen Sound eine ganz besondere Wirkung erzeugen.

Via Carl auf Facebook.

Social Media für die Raumfahrt

Letztens habe ich mit Lothar Lochmaier für die VDI-Nachrichten über die Social Media-Aktivitäten der ESA gesprochen. Der daraus resultierende Artikel ist leider nur auf totem Holz erschienen. Jetzt gibt es eine deutlich erweiterte Version des Artikels als Blogpost, drüben, im Blog des Autors.

Jesco von Puttkamer (1933 – 2012)

Jesco von Puttkamer
Foto: Andreas Schepers, BY-NC-SA 2.0

Raumfahrtpionier, NASA-Ingenieur und SciFi-Autor Jesco von Puttkamer ist gestern im Alter von 79 Jahren verstorben. Puttkamer dürfte vielen Deutschen aus den Medien bekannt sein, als der nette Onkel aus Amerika, der uns für die Raumfahrt begeisterte.

Jesco von Puttkamer wurde 1933 in Leipzig geboren, wanderte 1962 in die USA aus und schloss sich dort der Gruppe um Wernher von Braun an, die am Apollo-Programm der NASA arbeitete. Anschliessend war von Puttkamer als Ingenieur an der Entwicklung des Skylab und des Space Shuttle beteiligt.

Bis zuletzt war von Puttkamer als Mitarbeiter der NASA aktiv. Er war für die täglichen On Orbit Status Reports der ISS zuständig.

Ich hatte die Freude, von Puttkamer im Oktober 2012 kurz kennenlernen zu können, als er das Europäische Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt besuchte und dort über die frühen Jahre der Nasa berichtete.

Mit Jesco von Puttkamer geht ein weiterer großer Raumfahrer.

via SpaceRef

Begegnung im All – Alexander Gerst und André Kuipers

„Begegnung im All“ ist eine aufwändig produzierte Dokumentation von ZDF/arte über die ESA, die Internationale Raumstation ISS und nicht zuletzt natürlich über die ESA-Astronauten André Kuipers und Alexander Gerst.

Während André Kuipers bereits zwei Mal zur ISS geflogen ist, um dort zu leben und zu arbeiten, steht Alexander Gerst dieses Abenteuer noch bevor.

Der Film zeigt atemberaubende Aufnahmen von der Raumstation, der Sicht auf die Erde aber auch Bilder von der Astronautenausbildung die so nur ganz selten zu sehen sind. Der Film nimmt den Zuschauer mit zu allen wichtigen Orten der bemannten Raumfahrt. Nach Houston, zum Lyndon B. Johnson Space Center der NASA, wo ein im gigantischen Tieftauchbecken ein wichtiger Teil der Ausbildung erfolgt. Ins russische Sternenstädtchen bei Moskau, wo man das Training im Sojus-Simulator miterleben kann, nach Köln, zum Europäischen Astronautenzentrum wo die 1:1-Modelle des Raumtransporters ATV und des Forschungslabors Columbus stehen. Auch die ESA-Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen bei München und im südfranzösischen Toulouse werden gezeigt.

Ich freue mich, dass der Film jetzt endlich gelaufen ist und für ein paar Tage auch in der Arte +7 Mediathek (oder eben hier in meinem kleinen Blog) als Video on Demand zur Verfügung steht.

Offenlegung: Ich bin Communication Officer bei der ESA und hatte ganz zu Beginn des Projekts mit den Filmemachern Kontakt.

NASA Johnson Style

Wie toll ist das denn? Eine Gangnam Style-Parodie von der NASA. Mit echten Astronauten.

Als ich das Video gerade zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich nicht so genau ob ich lachen oder weinen soll. Lachen, weil es die NASA es so gut versteht, sich und ihre Aktivitäten zu verkaufen und dabei auch nicht davor zurückschreckt, mal so richtig albern zu sein. Weinen, weil ich ahne, dass wir so etwas niemals tun würden.

Schade eigentlich.

Heimat

Night On Earth
Credit: NASA / NOAA

Ich bin sprachlos. Und ein bisschen demütig. Nie zuvor hat es Aufnahmen der Erde bei Nacht in dieser Qualität gegeben, wie die NASA sie heute veröffentlicht hat.

Das Bild ist ein Mosaik aus mehreren Aufnahmen, die vom VIIRS-Instrument an Bord des NASA-Umweltsatelliten Suomi NPP gemacht wurden.

Weitere Informationen drüben bei der NASA: The black marble.