Qype: Plenum in Hannover

HannoverRestaurantsIndisch & Pakistanisch

Was für eine Enttäuschung. Gestern hatten wir die Wahl zwischen dem Plenum und der gegeüber liegenden Casa Latina. Leider haben wir uns für das Plenum entschieden.

Das Restaurant macht einen durchaus netten Eindruck, die Speisekarte macht Hoffnungen auf leckeres indisches und italienisches Essen. (Ich hatte ein bisschen auf eine "Pizza Tandoori" oder so gehofft – gab es aber nicht ;-)

Leider war die Qualität des indischen Gerichts nur unterer Durchschnitt. Ich habe schon deutlich, deutlich besser indisch gegessen.

Ob man die italienische Küche dort besser im Griff hat, kann ich leider nicht sagen.

Um indisch essen zu gehen, sollte man in Hannover ein anderes Restaurant wählen, kleine Frage. – Für ein schnelles Getränk und eine Kleinigkeit zu Essen funktioniert das Lokal bestimmt ganz gut…

Dennoch zwei Sternchen, weil das Personal nett und auf Zack war.

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Qype: banditen wie wir in Essen

EssenBarsBars

Schon komisch: Da muss erst eine Freundin aus Saarbrücken nach Essen ziehen – immerhin ist Essen meine Heimatstadt und ich dachte, ich würde mich dort auskennen – um mir nun die Hotspots der Stadt zu zeigen.

Das "Banditen wie wir" muss schon allein wegen seines Namens gefallen. Im kargen, durchaus abgerockten Ambiente treffen sich hier Menschen zwischen 20 und 40. (Soweit ich dass nach nur einem Besuch beurteilen kann.

Der Laden besteht im wesentlichen aus einem Raum, einigen Tischen, Sofas und Sesseln, einem Kamin und einer grossen Theke.

Getrunken wird hier das lokale Stauder-Pils, wenngleich natürlich noch einige andere Getränke im Angebot sind.

Die Musik ist wichtig, relativ laut und irgendwie indie.

Die Banditen sind eine echte Bereicherung des Rüttenscheider Nachtlebens. Toll!

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Qype: Sankt J. in Saarbrücken

Saarbruecken

Das Sankt J. ist eines der vielen Cafés am St. Johanner Markt – allerdings auch eines der kleinsten. Im Sommer spielt die Grösse des Lokals keine Rolle – schliesslich sitzt man direkt auf dem Marktplatz, der auf dieser Seite von den verschiedenen Cafés bespielt wird.

Das Sankt J. selbst ist ein schmaler Schlauch, eine lange Theke dominiert den Raum, sitzen kann man auf gepolsterten Hockern an Hochtischen.

Damit lädt das Sankt J. für einen schnellen Kaffee während des Einkaufsbummels ein, nicht jedoch zum wirklich längeren Verweilen, wie ich finde.

Der Kaffee kommt aus Viva-Kaffeevollautomaten. Nicht wirklich stilecht aber trinkbar.

Die Preise sind markttypisch, die kleine Latte Machiato mit aktuell 2,60 EUR ein wenig zu teuer.

Das musikalische Hintergrundrauschen kommt meist von Künstlern, die von der Café Del Mar-Serie her bekannt sind. Das ist ganz annehmbar und tut keinem weh – ist dafür aber auch nicht sonderlich originell.

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Qype: la cantina in Hannover

HannoverRestaurantsTapas

Ich bin ja nur ein bis zwei Mal im Jahr in Hannover. Ihr ahnt es: zur CeBIT und gelegentlich auch zur HMI.

La Cantina haben mir unabhängig zwei Frauen empfohlen, denen ich, was Restaurant-Tipps betrifft, blind traue.

Die Cantina ist ein kleines (euphemistisch für eng) spanisches Restaurant, das wohl nicht nur zu Messezeiten immer recht voll ist.

Die Tische sind entsprechend der Enge relativ klein, was das Beisammensein mit Freunden oder Kollegen aber erst richtig gemütlich macht.

Die Qualität der Speisen ist hervorragend, die Auswahl an (alkoholhaltigen) spanischen Getränken überraschend.

Die Happy Hour sollte man mitnehmen. Einige Nachtische sind dann auch günstiger.

Der Service ist schnell, nett und aufmerksam.

Unbedingt empfehlenswert!

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Qype: Kulturcafé in Saarbrücken

SaarbrueckenCafesCafes

Obwohl ich wahrlich kein Freund des Kulturcafés bin, mag ich mahlzeits vernichtende Kritik nicht zu 100% teilen.

Allerdings: Was mir zum Kulturcafé einfällt, ist nicht wirklich positiv. Es muss ja schliesslich Gründe dafür geben, warum ich den Laden in den letzten Jahren, die ich inzwischen in Saarbrücken lebe, gemieden habe, wie der Teufel das Weihwasser.

Trotzdem war ich gestern zum ersten Mal seit Menschengedenken wieder im Kulturcafé – auf Initiative eines Freundes hin.

Der Laden, tatsächlich in einer Top-Lage direkt am St. Johanner Markt gelegen, kommt in gedeckten Farben tatsächlich ein wenig so daher, wie man sich in der Provinz eine Lounge vorstellt.

Die Qualität der Warmgetränke war okay aber keinesfalls als gut zu bezeichnen. Der Kuchen (Russischer Zupfkuchen) jedoch war grandios.

Auch die Bedienung war freundlich und auf Zack. Keine Beschwerden in dieser Richtung.

Dennoch mag ich das Kulturcafé nicht sonderlich. Was aber vermutlich daran liegt, dass ich mich in der "Hängematte der Saarbrücker Bohème", dem Nauwieser Viertel und seinen Cafés deutlich wohler fühle.

Das Publikum gestern setzte sich durchweg aus arrivierten, kinderlosen Mitdreissigern zusammen, die ihr gutes Verhältnis zu Ralph Lauren, Donna Karan und Tommy Hilfiger bereitwilligst zur Schau stellten. "Mein Auto, mein Haus, mein Boot…" – ihr wisst, was ich meine.

Fazit: Eine Location für ein unverbindliches Treffen mit Leuten, die ich nicht als meine Freunde bezeichnen würde. Echte Cafékultur gibt es woanders.

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Qype: City Bazar türkisches Lebensmittelgeschäft in Saarbrücken

Saarbruecken

Der City Bazar hat meines Erachtens nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn es um gutes und frisches Gemüse und Obst geht.

Der kleine Laden ist immer voll. Die Regale quellen über vor Obst, Gemüse, türkischen Spezialitäten aller Art. Natürlich gibt es auch ganz hervorragende frische Oliven, Schafskäse oder eingelgte Tomaten.

Samstags treffen sich hier Menschen aus allen Ecken der Welt und alle werden freundlichst bedient. Überhaupt, die Stimmung in diesem Geschäft ist entspannt und freundlich. Die Mitarbeiter dort haben ein Verständnis von Service, der anderswo sehr selten geworden ist.

Ein toller Laden, der bei der wöchentlichen Einkaufstour eigentlich nicht fehlen darf.

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Qype: Bahnhof Saarbrücken Hbf in Saarbrücken

SaarbrueckenHotel & ReisenBahnhoefe

Als Vielbahnreisender wünschte ich mir eigentlich einen Heimatbahnhof, an dem man gerne ankommt.

Aber leider ist bei der gross angekündigten Vewandlung eines Provinzbahnhofes in einen Eurobahnhof (die ICEs von und nach Paris halten hier) wieder nur ein Provinzbahnhof herausgekommen. Dafür aber einer mit Aufzügen.

Es fängt schon damit an, dass die neuen Bahnsteige im Wesentlichen die alten sind. Man hat die Schilder dem aktuellen Corporate-Look der Bahnangepasst und – das war überfällig – den Zugang per Aufzug einigermassen Barrierefrei gestaltet. Die alten hässlichen Überdachungen sind geblieben.

Der Bahnhof hat jetzt einen weiteren Ausgang, nach hinten raus, der Innenstadt abgewandt geht es in Richtung Rodenhof. Direkt dort soll ein neues Stadtviertel "Quartier" entstehen. Davon ist – wenn man vom Bahnhof kommt – aber noch nicht viel zu sehen. Im Gegenteil. Benutzt man diesen Ausgang läuft man geradewegs auf einen Bauzaun zu, der eine Brache einfasst. Immerhin gibt es an diesem Ausgang jetzt einen weiteren Zeitschriftenladen – der vermutlich aber kaum gefunden wird.

Die Bahnhofshalle erstrahlt nun in einem unattraktiven Grau und wirkt sehr kalt. Alles sehr sauber, dafür gibt es aber auch keine Sitzgelegenheiten. Wozu auch, denn ein WLAN gibt es in Saarbrücken derzeit noch nicht.

Der Bahnhofsvorplatz in Richtung Innenstadt ist nach wie vor ein Desaster. Hier stehen Baucontainer herum, in der immer noch einige Geschäfte untergebracht sind, die eigentlich in den Bahnhof gehören.

Vielleicht wird in ein paar Monaten ja alles hübscher und netter sein – wenn die Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sind und die Sonne mal wieder scheint. Dann könnte aus dem kalten Grau ein wärmeres Mauve werden. Immerhin.

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Qype: Restaurant Schlemmer Eule in Saarbrücken

Saarbruecken

Ihr kennt das vielleicht. Am Lehrstuhl oder Institut werden Gäste empfangen, die wollen auch Mittags etwas zu Essen kriegen.

Auf dem Campus der Universität des Saarlandes ist die Auswahl an adäquaten Gaststätten eher gering. Ein offizielles Arbeitsessen im Canossa oder im AC? Eher nicht.

Was bleibt ist die gute alte Schlemmer Eule. Das Restaurant befindet sich im Mensagebäude, wird allerdings privat betrieben.

Die Räumlichkeiten versprühen einen 70er Jahre Charme, der sicherlich ganz bald wieder sehr hipp sein wird.

Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit – man sollte unbedingt den Empfehlungen folgen und durchaus mal nachfragen, wie das aktuell angebotene Essen denn so ist.

Die Qualiät der angebotenen Speisen variiert nämlich gewaltig. Einzig die Couscous-Gerichte können auf hohem Niveau fast immer überzeugen. Auch die Salate sind gut, allerdings ein wenig zu teuer. Finger weg von Pizza – und den Espresso zum Nachtisch nur im äussersten Notfall.

Seitdem das gesamte Gebäude rauchfrei ist, riecht es manchmal bemerkenswert stark nach Küche. Kann man mögen, muss man aber nicht gut finden.

Im Winter ist es recht frisch im Lokal. Das mag daran liegen, dass an diesem Ende des Mensagebäudes nicht mehr viel von der Fernwärme ankommt. Im Sommer gibt es eine kleine Terasse – in unmittelbarer Nähe des Spielplatzes, der zur Uni-Kita gehört.

Plant man, mit einer grösseren Gruppe zu speisen, empfiehlt es sich unbedingt, zu reservieren.

Zwei Punkte Abzug, weil der Laden seine Monopolstellung stark ausnutzt, die Qualität der Speisen zu stark schwankt und weil die zum Restaurant gehörenden Toiletten eine echte Herausforderung sind.

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