My Ego Is Bigger Than Yours

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Endlich! Seit gefühlt 5 Jahren erzählt mir Stephan, er wolle wieder Musik machen. Den ganzen Funky Pop Shit. Jetzt ist es endlich soweit. Meine Damen und Herren, freuen Sie sich mit mir über den mec allemand mit seinem Debut auf TonAtom „I could live“!

Ich frage mich, wo Herr Baumann (Wissenschaftler, Original Hard Blogging Scientist, Serien-Gründer und Über-Geek) die Zeit nimmt, jetzt auch noch Musik zu machen. Immerhin pendelt er zwischen den Welten. Zwischen dem beschaulich akademischenDFKI in Kaiserslautern und der großen Stadt mit dem dicken B in die es alle zieht, die in irgendeiner Weise Netz und Kultur verbinden wollen.

Letzteres gelingt Baumann beeindruckend gut. Gerade eben er war er als Sprecher auf der TEDx Kreuzberg zu sehen und seine Freundeslisten dürften inzwischen der feuchte Traum eines jeden Ich-mach-jetzt-auch-in-Social-Media-Kommunikationsmenschen sein.

Als Apperçu:

mec allemand – i could live:

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mec allemand – my ego (sternenspringer rmx)

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Dreamteam: Charlotte Gainsbourg und Beck

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft kommt mit der neuen Release (früher hätte hier ja noch CD gestanden) der wunderbaren Charlotte Gainsbourg, Tochter des großartigen Serge, Popmusik für Erwachsene auf den Markt.

Wo ihr bei 5:55 noch die Gebrüder AIR unter die Arme gegriffen haben, hilft nun Beck aus:

Das Ergebnis ist eben genau das: Popmusik für Erwachsene. Oder das Weihnachtsgeschenk für Deine Schwester. Oder so.

Soirée de poche: Kings of Convenience

Was habe ich für einen Spott erdulden müssen, damals 2001, als das erste Album der Kings of Convenience erschien. Freunde meinten, dass sei Musik, die nur Leute mögen könnten, die auch Simon and Garfunkel toll fänden.

Inzwischen ist es so, das gerade die, die sich damals am lautesten aufregten, heute echte Fans der Norwegen geworden sind.

Speziell für die, und ich bin mir sicher, dass sie wissen, wer gemeint ist, hier ein wunderbares, kleines Konzert der Kings of Convenience. Erschienen ist es in der nicht weniger wunderbaren Reihe: „Les Soirées de Poche“ der französischen Blogothèque, die uns früher Les Concerts à Emporter geschenkt haben.

Neu geordnet: Bad Lieutenant – Sink Or Swim

Ich bekomme ja irgendwie nichts mehr mit. Dass New Order sich aufgelöst haben, hatte ich ja sogar noch geschrieben, aber dass Bernard Sumner inzwischen eine neue Band an den Start gebracht hat, wusste ich bislang nicht.

Bad Lieutenant also. Der Bandname klingt für mich immer noch eher nach Harvey Keitel als nach zeitgemäßer Popmusik. Dementsprechend ist auch der Sound der Single „Sing Or Swim“ – charmant rückwärts gewandt. Genau wie das bewusst langweilige Video.

Dennoch bin ich neugierig: Das Album „Never Cry Another Tear“ soll seit dem 5. Oktober auf den Markt sein.

Ich mag diesen Sumner-Stil ja. Irgendwie. Ich alter Sack.

Victor Jara – El derecho de vivir en pace

Lateinamerika Tage hier im Blog. Nachdem ich gestern zur Erinnerung an Mercedes Sosa ihr bekanntestes Lied Gracias a la vida gepostet habe, folgt nun Victor Jara mit El derecho de vivir en paz. Auch ein Stück, das irgendwie zu meiner Kindheit gehört.

Victor Jara war ein chilenischer Sänger, Musiker und Theaterregisseur. Er wurde am 12. September 1973 verhaftet und am 16. September 1973 von 44 Einschüssen getötet aufgefunden. (Wikipedia)