Raketen- und Astronautensongs: Anna Depenbusch „Astronaut“

Ab sofort in loser Reihe in diesem kleinen Weblog: Raketen- und Astronautensongs, Lieder, inspiriert von der Raumfahrt.

Den Anfang macht die mir bis vor einer halben Stunde unbekannte Anna Depenbusch, die ihren Song „Astronaut“ gerade in der Deutschlandfunksendung „Klassik, Pop, etc.“ gespielt hat.

DontCanDJ: Darmstadt

Mit Darmstadt habe ich ja so meine Schwierigkeiten. Zu klein, zu provinziell und Nachts nichts los. Dachte ich. Vielleicht lag es auch an meiner Perspektive des aus beruflichen Gründen hinzugezogenen. Denn offensichtlich geht in Darmstadt nachts dann doch etwas:

DontCanDJ – das sind die Darmstädter Djanes Emma McLellan und Doris Vöglin, bringen mit dieser Elektronummer eine treibende Hommage an ihre (Wahl-)Heimatstadt an den Start. Laut Darmstädter Echo sollte der Track von anderen lokalen Band geremixt werden und dann auf einer Darmstadt-Compilation erscheinen. Weiss jemand, ob die inzwischen vorliegt?

Musik-Palindrom: So klingt unser Sonnensystem

So etwas finde ich ja toll. Auch weil ich es nur so halbwegs verstehe: Jedem Planeten unseres Sonnensystem wird eine bestimmte Note zugewiesen, die Bewegungen der Planeten unseres Sonnensystems ergeben die Melodie. Hört sich kompliziert an, klingt aber großartig:

via Brain Pickings

Mp3: Beirut – live in Washington D.C., 14.12.2011

Beirut @ Lunario del Auditorio Nacional
Foto: Krudo

Beirut. Eine Band, die ich schon im letzten Jahrzehnt mal drüben bei Spreeblick geradezu euphorisch besprochen habe. Vier Jahre später ist sie immer noch da, die Euphorie für die Folkgruppe um Sänger Zach Condon.

Obwohl sie sich zuletzt ein wenig von osteuropäischen Einflüssen weg zu bewegen schienen, sind sie live immer noch das, was sie schon damals waren. Eine kraftvolle Band, die scheinbar mühelos einen transatlantischen Bogen von US-Indierock zu europäischer Polka schlägt.

Als leicht verfrühtes Weihnachtsgeschenk hat jetzt das National Public Radio (vielleicht am ehesten mit dem öffentlich rechtlichen Deutschlandradio hierzulande zu vergleichen) ein vier Tage altes Beirut-Konzert als MP3-Mitschnitt veröffentlicht. Zum Herunterladen und lieb haben. Oder zum Verschenken. Denn wer die letzte Arcade Fire mochte, wird auch dieses Konzert lieben. Oder so.

via @Halfinho
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Siriusmo – Mosaik und „Pearls & Embarrassments“

Siriusmo - Mosaik

Da blogge ich jahrelang nicht mehr über Musik – und jetzt das: das zweite Posting in Folge. Das kommt davon, wenn man mal wieder einen Tag im Netz verbringt und sich durch die Musikblogs klickt.

Genug der Vorrede. Es soll hier um Siriusmo gehen, einen sympathisch schüchternen jungen Mann Chaoten aus Berlin, der vor ein paar Monaten endlich sein Debutalbum Mosaik auf Monkeytown Records (dem Modeselekor-Label) veröffentlicht hat. Vorher war der gute Mann vor allem durch seine Remix-Arbeiten und gelegentliche EP(!)-Veröffentlichungen bekannt.

Offensichtlich ist das, was der Reporter vom Deutschlandfunk im Stück über Siriusmo über dessen Studio sagt, wahr. Die im Heimstudio angehäuften Synthesizer-Raritäten und Spielzeuginstrumente sind auf Mosaik unüberhörbar.

„If you can’t dance to this, something’s definitely wrong with you.“

Stilistisch greift Siriusmo auf Mosaik ganz tief in die verschiedenen Klangklötzchenkisten und baut damit einen grandiosen Sound zusammen, der fröhlich zwischen Electro, Electronica, Dubstep, HipHop und diversen anderen Spielarten zeitgenössischer Tanzmusik oszilliert. Es groovt und treibt, dass eine echte Freude ist. Wer dazu nicht tanzt oder zumindest mit den Füssen wippt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Und als wäre das Album nicht schon grossartig genug, schieben Monkeytown jetzt noch die Antologie „Pearls & Embarrassments“ mit Werken von 2000 bis 2010 nach, die es wohl vorher nur auf Vinyl gab.

In diversen Interviews spricht Siriusmo davon, dass er nicht gerne live auftritt. Glücklich können sich also die Teilnehmer am Melt!-Festival schätzen, da spielt Siriusmo nämlich mal.

Und einen Gedanken muss ich noch loswerden: Bin ich der einzige, der sich bei Siriusmo von der Persönlichkeit, der Arbeitsweise und der Kreativität an einen jungen Richard D. James erinnert fühlt? Nein? Dann ist ja gut.

Siriusmo – „Einmal in der Woche schreien“

Drüben, bei de:bug, gibt es ein kleines Interview mit Siriusmo, xl8r.com hat den Titeltrack Mosaik als Promo-Download.

Austra – Lose it (Album „Feel it break“)

Austra -Feel it break

Damit kriegt man mich immer. Sofort!

Es scheint die richtige Zeit für Austra gekommen zu sein. Die einschlägigen Kritiker äussern sich hingerissen bis euphorisch, die Musikblogs haben sie zu ihren aktuellen Lieblingen erklärt. Heute Abend spielen sie auf dem c/o pop in Köln.

Die Musik des kanadischen Trios pendelt munter zwischen 80er New Wave, Synthie- und Gothic-Pop. Vergleiche, insbesondere stimmlich mit Karin Dreijer Andersson (The Knife und Fever Ray) drängen sich zwar auf, verlieren aber an Bedeutung, je länger man sich dem Album beschäftigt. Denn Austra beeindrucken mit einem ganz eigenen Stil, melodiösem Gesang und grandiosem Electro-Sound.

Nach dem Klick gibt es das Video zu „Lose it“ und als Download via Soundcloud.
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The Knife: Colouring of Pigeons

messer

The Knife sind eine rätselhafte Band. Die schwedischen Geschwister sind relativ selten live zu sehen, verstecken sich oft hinter Masken oder wanden sich in schicker Ballonseide.

Ihre letzte reguläre Veröffentlichung Silent Shout ist fast drei Jahre alt. Karin Dreijer Andersson, Sängerin der Band, war als Fever Ray unser aller Lieblingsact 2009.

Vor ein paar Tagen nun, gibt es tatsächlich neues The Knife-Material. Auf Soundcloud ist ein neues Stück zu hören (und herunterzuladen!), in dem es irgendwie um Darwin, die Evolution und Tauben geht. Glaube ich. Egal:

Colouring of Pigeons by The Knife