Endlich mal den Playboy verlinken: Jeans Team feat. Cobra Killer

Den Playboy habe ich mir ja trotz der irre guten Texte noch nie gekauft. Warum auch? Ich hatte schliesslich schon in den finstersten Zeiten meiner Pubertät einen Fido-Zugang und wusste, wie man eine CGA-Auflösung auf einem monochromen Bildschirm emuliert. Aber ich schweife ab…

Zwar kann ich das, was ich bei dieser Kombination aus überschätzten Pseudo-8bit-Gerocke, einem grandiosem Monika-Act und der M.I.L.F. Mutter aller Herrenmagazine empfindem nur als koginitve Dissonanz bezeichnen – aber immerhin geht es hier um aktuelle Musik, die kostenlos verteilt wird.

Da drücken wir mal alle Augen zu, klicken weder nach rechts noch nach links sondern ausschliesslich hierhin.

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Portishead live 2007



Direktlive

Seltsam. Eigentlich sind mir Comebacks und Reunionkonzerte ein Graus. Zu oft beschränken sich die Künstler auf das lieblose Abfeiern alter Songs und an das Erinnern an alte Zeiten.

Bei ganz wenigen Bands geht das in Ordnung. Kraftwerk zum Beispiel. Aber auch – erstaunlich genug – den Sisters of Mercy. Beide Bands veröffentlichen seit Jahren Jahrzehnten nur noch sporadisch – dennoch sind ihre Konzerte – eigentlich eher Inzenierungen des jeweiligen künstlerischen Gesamtkonzeptes – stets ausverkauft.

Wie es sich mit Portishead verhalten wird, wenn Ende März das neue Album in den Läden zum Download bereit steht, weiss ich nicht. Aber ich hoffe, dass sie auch nach zehn Jahren zu ihrer alten Kreativität und Innovationsfreude zurückfinden. Die drei neuen Tracks, die in gruseliger Qualität im Web rumfliegen geben Hoffnung, dass es so sein könnte.

So perkussiv und elektronisch klangen Portishead noch nie.

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Blase, welche Blase? (Here Comes Another Bubble)


Direktblase

Na, wenn das mal kein veritalber Web 2.0 Weihnachtshit wird. Die Acapella-Combo The Richter Scales interpretieren Billy Joels „We didn’t start the fire“ und machen das so spitz und referenziell, dass wir Web 2.trallala und Social-Junkies unsere helle Freude daran haben werden.

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