Frage an die Leser: Welcher Anbieter für UMTS Datenflat?

Ich suche eine Lösung, um mit einem MacBook Pro unterwegs (hauptsächlich in der Bahn auf den Strecken Saarbrücken – Kaiserslautern – Frankfurt – Leipzig – Berlin) per UMTS online zu gehen.

Ins Auge gefasst habe ich das Angebot von MoobiCent – interessant scheint mir hier die subeventionierte Hardware (PC-Express Card) sowie die kurze Mindestvertragsaufzeit von 4 Monaten zu sein. Ausserdem kann man das Angebot unabhängig von irgendwelchen Sprachtelefonieverträgen buchen. Moobicent bietet die so genannte MobileDSL-Flatrate (incl. 5 GB Traffic) für EUR 39,95 an. MoobiCent ist im Wesentlichen wohl ein Vodafone-Reseller.

Hat jemand schon Erfahrungen mit MoobiCent gesammelt? Wenn ja, was gibt es zu berichten? Kommen die Rechnungen pünktlich, ist eine Kündigung nach Mindestvertragslaufzeit problemlos möglich? Welche Protokolle werden geblockt? Kann man zum Beispiel skypen?

Gibt es ähnlich günstige Alternativen?

Aktuell habe ich einen Base-Vertrag zum Telefonieren, den ich auch nicht aufgeben will. Daher scheinen mir die Telekom-Angebote der Web ’n‘ Walk – Serie für mich eher ungünstig, da sie nur zu einem Sprachtelefonievertrag zubuchbar sind, oder verstehe ich das falsch?

Über Eure sachdienlichen Hinweise bin ich wie immer dankbar!

Zugweisheiten

Bahn
Foto (cc): johnwhite79

Ich traf letztens im Zug einen alten, weisen Mann. Dieser gab mir im Verlauf unseres Gespräches zwei Weisheiten mit auf den Weg:

Zu Hause ist da, wo Dich jemand am Bahnhof abholt.

lautete die erste, die zweite Weisheit war:

Das Aufklappen von Notebooks im Zug ist so 2007.

Man sollte sich öfter mit seinen Mitreisenden unterhalten.

Bahnhofstafeln Online

Der Zoch kütt net
Foto: © leralle

Total unbekannt aber ungemein praktisch: Die Bahnhofstafeln im Internet.

So lässt sich vor dem Verlassen des Büros schnell prüfen, ob der Zug denn heute mal pünktlich ist.
Im Sinne eines Notizzettels: Bahnhofstafel für Saarbrücken, Kaiserslautern und Leipzig.

Die URL-Syntax ist simpel:

http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?rt=1&input=[BAHNHOF]

Strike-Bike

Strike Bike

Eine interessante Geschichte, die sich gerade im thüringischen Nordhausen abspielt: Die Belegschaft eines Fahrradherstellers wehrt sich gegen die Filetierung ihres Unternehmens durch amerikanische Heuschrecken einen texanischen Hedgefond und nimmt die Arbeit in der besetzten Fabrik selbstverwaltet wieder auf.

Um zu zeigen, dass der Betrieb durchaus profitabel arbeiten kann, brauchen sie Luft Kapital. Das soll durch den Verkauf des Strike-Bike, einem Fahrrad, das es sowohl als Herren- als auch als Damenrad gibt, reinkommen.

Das Streikfahrrad kostet 274 Euro – bei 1800 verbindlichen Vorbestellungen (Vorkasse EUR 200) wird es tatsächlich gebaut.

Ich bin gespannt, ob die prominent platzierte Geschichte bei SPON der Belegschaft der Fahrradfabrik Bike Systems GmbH bei Ihrem Vorhaben hilft. Viel Erfolg!

Update: Scheint geklappt zu haben! Danke, Andreas