20 Cent Saar

20 Cent

Unser lokaler Printmedien-Monopolist, die Saarbrücker Zeitung, hat im Osten der Republik erfolgreich die „junge Billig-Tabloid-Zeitung“ (kress) „20 Cent“ getestet und plant nun den Start einer saarländischen Ausgabe zum 31.03.05.

Mit dem neuen Produkt sollen junge Menschen angesprochen werden, die bisher keine Tageszeitung lesen oder nur gelegentlich ein Exemplar kaufen schreibt sol.de

Mit dem 20 Cent Blatt (Claim: ‚Immer voll im Bild… – 20 Cent hat jeder‘) will man beim Verlag wohl die Lücke zwischen der erwachsenen Tageszeitung und dem ziemlich misslungenen Stadt- Jugendmagazin Potato schliessen.

Wahrscheinlich rennen in Zukunft noch mehr nervige Fotografen durch Saarbrücken um das vermeindlich heisse Nachtleben der Landeshauptstadt für die unzähligen ClickMe-Gallerien festzuhalten.

Nee, da lege ich die 20 Cent lieber besser an: Als zusätzliches Trinkgeld für die Jungs und Mädchen im Ubu Roi. Da gibt es nämlich nicht nur den besten Milchkaffee der Welt sondern auch richtige Zeitungen zu lesen.

via: Journalismus.com

Mit Oskar durch das Saarland

In den seeligen Zeiten der New Economy wurde ich auf Parties in Hamburg wirklich mal gefragt, wie es denn so sei, in Frankreich zu studieren als ich sagte, ich wohne jetzt in Saarbrücken.

Dass Saarbrücken die Landeshauptstadt des jüngsten der älteren Bundesländer ist, hat sich hoffentlich auch inzwischen im Norden der Republik herumgesprochen. Dass das Saarland aus touristischer Sicht durchaus auch eine Reise wert ist, scheint dagegen noch nicht allgemein bekannt zu sein.

SPON weist gerade auf Merian-Extra Deutschland vom Dezember 2004 hin. Ausgerechnet der vorvorherige Landesvater (erinnert sich noch jemand an seinen direkten Nachfolger?) Okskar Lafontaine führt den interessierten Leser durchs kleine Saarland.

In diesem Zusammenhang sei noch auf Gero von Randows bissiges Portrait („Wurst, Oskar und Beton“) der Landeshauptstadt in der Zeit vom 19.08.2004 verwiesen.

Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit.

memo – Saarländisches Online Magazin

memo

Was neues am engen saarländischen Medienhimmel: memo – Saarländisches Online Magazin

Memo wird von einer Gruppe Studenten gemacht und versteht sich als Mischung aus Weblog und Onlinemagazin. Schwerpunkte sollen sein: „aktuelle landespolitische Meldungen, spannende Reportagen und auch feuilletonistische Artikel“

Optisch durchaus ansprechend gemacht, in der Navigation leider etwas unübersichtlich. Aber solche Kinderkrankheiten sind meist schnell auskuriert.

Viel Erfolg!