Vive la France: entsperrtes iPhone für EUR 749,-

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Vive la France! möchte man rufen und gleich noch ein beherztes Vive l’Union Européenne! hinterher schicken. Denn so wie es aussieht, wird in Frankreich tatsächlich ein entsperrtes Apple iPhone in den Handel kommen. Waren es zunächst nur Gerüchte, taucht jetzt beim französischen Online-Handyhändler phone & phone jetzt das entsprerrte iPhone auf. Für durchaus konkurrenzfähige EUR 749,- inkl. MwSt.

Und Max hat Recht. Natürlich darf in Frankreich angebotene Ware auch von deutschen Verbrauchern gekauft werden. Daher wird auf den deutschsprachigen Seiten von phone & phone das iPhone ebenfalls angeboten.

Sollten dieser Händler, von dem ich zugegebener Massen noch nie gehört habe, tatsächlich das Apple-Telefon zu diesem Preis anbieten können, läge er damit deutlich unter dem Phantasiepreis den die Supermarktkette Leclerc für das Gerät verlangt und die Butterfahrt nach Frankreich würde sich ebenfalls erübrigen.

(via Heise u.a.)

Ultra Orange & Emanuelle – Sing

Gestern, als der saarländische Rocknachwuchs den Sound checkte, brüllte mir D. die Frage zu, ob ich Ultra Orange und Emanuelle kennen würde. Kannte ich nicht.

Einige Klicks später weiss ich nun: Ultra Orange sind eine französische Rock-Band, irgendwo soundmässig in den 90er verhaftet und Emanuelle ist die Frau von Roman Polanski. Schauspielerin und Ex-Model. Klar.

Für das neue Album von Ultra Orange, dass dieser Tage wohl auch in Deutschland erscheint, hat man also Emanuelle als Sängerin verpflichtet.

Leider ist ausser dem Zugewinn an Optik kein grosser Mehrwert zu erkennen. Emanuelle Seignet singt die englischen Texte so lasziv, wie es nur eine Französin kann. Das ist sexy und sie sieht toll aus, keine Frage. Aber die Musik ist seltsam belanglos und uninspiriert. Steckt halt nicht in jedem Songwriter ein Jarvis Cocker.

Die Kuh und der Gefangene

Auch mit Jodie Foster habe ich furchtbare Erfahrungen gemacht: Ich hatte sie im Jahr zuvor als reizende junge Dame kennengelernt. Doch dann schoss bekanntlich ein Verrückter auf Präsident Reagan, um Jodie Foster seine Liebe zu beweisen – und dieses Ereignis warf sie völlig aus der Bahn: Sie fing an, den ganzen Tag Erdnussbutter zu mampfen, und als sie am Set ankam, hatte sie mindestens zwanzig Kilo zugelegt. Sie war so fett, dass wir dem Film einen neuen Arbeitstitel gaben: „Die Kuh und der Gefangene“.

Grandioses Interview mit dem grossen französischen Regisseur Claude Chabrol in der FAZ.

Das Mini Minimum

Manchmal kommen die Hinweise auf unbedingt zu schliessenden Lücken in meinem popkulturellen Wissen von völlig unerwarteter Seite.

Ausgerechnet der hochgeschätzte bleed versüsst mir gerade den Sonntag mit den Poppys. Normalerweise ist bleed ja eher für die postmodernen elektronischen Lebensaspekte verantwortlich. Aber hierfür bin ich ihm besonders dankbar:


Direktminimum

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IAM, Saison 5, Episode 1

IAM begleiten mich seit den frühen 90er Jahren. Damals haben wir sogar Les Tam Tam de l’Afrique im Französisch-LK analysiert. Etwas, was ich meinem damaligen Französischlehrer noch heute hoch anrechne.

IAM sind in Frankreich die Referenz für politisch engagierten Rap. Niemand ist grösser, niemand ist länger dabei als die Truppe aus Marseille.

Vor Kurzem ist in Frankreich nun das fünfte Album Saison 5 erschienen. Das Album kommt deutlicher rauher daher als sein Vorgänger, was der Qualität keinen Abbruch tut.

Daraus die erste Single Une autre brique dans le mur.

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Requiem für ein Arschloch

Das entwickelt sich hier noch zu einer Serie. Patrice wies in den Kommentaren zu Laisse tomber les filles auf eine Interpration von Serge Gainsbourgs Requiem pour un con durch Vanessa Paradis hin.

Genau! Jene Vanessa Paradis, die in den 80ern so schön mit Joe Taxi gefahren ist, sich von Lenny Kravitz wohl nicht nur hat produzieren lassen und schliesslich Johnny Depp ehelichte.

Hier kommt es nun, das Requiem für ein Arschloch.

Original:
Serge Gainsbourg – Requiem pour un con (Szene aus Le Pasha)


Direktarschloch

Remake:
Vanessa Paradis – Requiem pour un con (Live au Zénith, 2001)

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