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Verlosung: 1 Mal 2 Karten für Plan B live – am Montag in Frankfurt am Main!

Plan B - Berlin

Als ich Johnny Haeusler 2005 kennenlernte, hatte ich keine Ahnung, dass er ein Rockstar war. Erst viel später verstand ich, dass der Blogger Johnny Haeusler Sänger und Songwriter von Plan B war.

Meine Ahnungslosigkeit mag damit zu tun haben, dass ich damals, als Plan B richtig groß waren, einen großen Bogen um Gitarrenmusik gemacht habe.

Jetzt freue ich mich sehr, auch mal Johnny als Musiker auf einer Bühne sehen zu können – und nicht nur als Sprecher und Entertainer auf den Bühnen und Podien der re:publica. Und inzwischen höre ich auch Musik aus Stromgitarren.

Natürlich kann Johnny nicht einfach so seine alte Band wieder vereinigen. Bandblog, Facebookseite und Twitteraccount hat inzwischen jede Dorf-Ramonescoverband. Plan B gehen Band-Marketing und elektronischen Vertrieb mit hohem handwerklichen Anspruch an. Selbst ist die Band, scheint das Motto zu sein. Daher wundert es mich auch nicht, dass sie mit Hornbach einen Baumarkt als Partner gefunden haben, der sie beim Projekt #Studiobau unterstützt.

Das passt.

Montag, 19.11.2012 spielen Plan B um 20:00 Uhr im Gibson Elfer in Frankfurt am Main.

Yippie Yeah!

Ich verlose einmal zwei Eintrittskarten für das Plan B-Konzert. Um die Karten zu gewinnen, müsst ihr Folgendes tun: Kommentiert diesen Artikel unter Angabe einer funktionieren E-Mail-Adresse (ich muss Euch im Gewinnfall ja benachrichtigen können) und nennt mir Euren Lieblingssong von Plan B.

Teilnahmeschluss ist morgen, Sonntag, 18.11.2012 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Karten können aus zeitlichen Gründen nur noch am Konzertabend persönlich übergeben werden.

Offenlegung: Ich kenne Johnny Haeusler, habe früher auch drüben bei Spreeblick gebloggt. Ausserdem kenne ich Daniel Rehn, der sich bei Achtung! um die Online-PR für Hornbach kümmert.

[Update]

Der Gewinner ist benachrichtigt. Danke für’s Mitspielen.


Frankfurt am Main: In 12 Minuten von der Oskar-Sommer-Straße zur alten Oper

Achtung: Es folgt Lokalcontent. Zielgruppe: Familie und Freunde:

Katia hat eine Vespa, ein iPhone 4s und einen Mac. Zusammen ergibt das diesen kleinen charmanten Clip, wie wir beide durch die Stadt düsen. Von zu Hause – auf Umwegen – bis zur alten Oper. Was tatsächlich 24 Minuten gedauert hat, schnurrt hier im Zeitraffer auf 12 Minuten zusammen. Unterlegt mit CC-lizensierter Musik von Anitek und Josh H aus dem Free Music Archive.


Frankfurt am Main

“…Überraschungen hast du haufenweise – manche versteckst du nur hinter ´ner knusprigen Kruste aus Taubenscheisse”

Nea feat. Tone: Diese Stadt

Seitdem ich in Frankfurt wohne, hat sich mein Blick auf die Stadt am Main geändert. Zwar würde ich es nicht direkt wie Tone formulieren, aber es stimmt: Frankfurt hat grandiose Ecken, die sich einem nicht erschliessen, wenn man gerade einmal die Gegend um den Hauptbahnhof kennt.

Wer sich mit mal Frankfurt – auch aus der Ferne – auseinandersetzen möchte, sei auf diese Blogs verwiesen: StadkindFFM aktuell auch mit Eindrücken, Fotos und Meinung zu #blockupy, Maingold, das Frankfurt Fotoblog mit durchaus überraschenden Stadtansichten und noch Fein am Main.


Frankfurter Süden – von oben aus der neuen Einflugschneise gesehen

Frankfurt, Germany

Seit der Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest im Oktober 2011, tobt in Frankfurt der Streit um Fluglärm.

Tatsächlich ist die Einflugschneise, mit den Maschinen, die die neue Landebahn Frankfurter Flughafens nutzen, deutlich näher an das Stadtgebiet gerückt.

Aus meinem Wohnzimmerfenster kann ich die Flugzeuge gut erkennen, die bereits zur Landung auf dem nahegelegenen Flughafen angesetzt haben.

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, mal die Perspektiven zu wechseln. Ich sass auf der richtigen Seite des Flugzeugs um ein paar Fotos von Frankfurt zu machen. Erstaunlich, welche Details man ausmachen kann.

Gut zu erkennen ist die Grossbaustelle des neuen Holbeinviertels in Frankfurt Sachsenhausen. Über das neue Viertel und die mit seiner Entstehung verbundenen Baumfällarbeiten hatte ich hier mal etwas aufgeschrieben.

Weitere Fotos nach dem Klick

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Wie viele Bäume müssen für das neue Holbeinviertel in Frankfurt Sachsenhausen fallen?

Pappeln

Frankfurt am Main wächst. Schnell. An vielen Stellen in der Stadt wird gebaut, altes Gewerbe- in neues Wohngebiet umgewandelt. So auch im südlichen Stadtteil Sachsenhausen, wo das neue Holbeinviertel entstehen soll.

Das neue Quartier, das 38 Einfamilienhäuser und weitere Wohnhäuser mit insgesamt 158 Eigentumswohnungen umfassen soll, wird in einer engen Schneise entstehen. Eingefasst zwischen stark befahrenen Schienenstrecken (S-Bahn, Fernverkehrs- und Güterzüge) und Oskar-Sommer-Straße bzw. Burnitzstraße.

Das Holbeinviertel wird von der Projektentwicklungsgesellschaft Holbeinviertel entwickelt, ein Projekt von Hochtief Solutions AG formart Rhein Main und der Wilma Wohnen.

Versprochen werden repräsentative Penthouse-Wohnungen mit Skyline-Blick.

Zuletzt wurde der Baubeginn für April 2012 angekündigt.


Größere Kartenansicht

Auf diesem Google-Maps-Ausschnitt sind noch Gebäude des ehemaligen Güterbahnhofs Süd zu sehen, die inzwischen abgerissen worden sind.

Ich wohne in einem der Häuser, in deren Rücken das Holbeinviertel entstehen soll. Das Bild oben zeigt den aktuellen Blick aus dem Wohnzimmer auf die Bäume, die “unsere” Parzelle vom ehemaligen Bahngelände trennt. Dort stehen leider auch die Bäume. Und die müssen nun weichen.

Gefährderter Baumbestand: “etwa” 25 Bäume

Nachdem im Dezember überraschend mit Bauarbeiten begonnen wurde, habe ich am 10.01.2012 beim zuständigen Stadtplanungsamt nachgefragt, ob und in welchem Umfang Bäume gefällt werden sollen:

Wie Sie sicherlich wissen, befinden sich zwischen den Grundstücken an der Oskar-Sommer-Straße und dem ehemaligen Bahngrundstück eine Anzahl grosser, schöner Bäume.

Mich interessiert nun: Was passiert mit diesen Bäumen. Bleiben sie unangetastet, werden sie gefällt?

Wenn ja, warum? Welche Bäume sind davon betroffen und wann soll das passieren?

Ist eine Ersatzbepflanzung vorgesehen? Wenn ja, wie sieht diese aus?

Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich Ihre Antwort, bzw. Teile davon, ggf in meinem privaten Weblog unter http://www.andreas.de/ veröffentlichen werde.

Ich freue mich auf Ihre Antworten und bedanke mich vorab!

Inzwischen informierte aber auch der Bauträger über die bevorstehenden Rodungen: In einem Schreiben vom 16.01.2012 an Anlieger und Bewohner der angrenzenden Straßen, informiert die Projektentwicklungsgesellschaft Holbeinviertel mbh & Co KG darüber, dass sie den Baumbestand ausdünnen werden. Der Baumbestand sei von einem Baumgutachter untersucht worden und es gäbe eine Bäume, die nicht mehr verkehrssicher seien oder im Rahmen der Baumaßnahmen nicht erhalten werden könnten.

Für das Stadtplanungsamt antwortet am 20.01.2012 ein Pressesprecher auf meine Anfrage:

Planerischer Wille ist, dass die vorhandene Böschung in ihrer Grundkonzeption als Grüngürtel erhalten wird. Entsprechend einer gutachterlichen Erhebung müssen aber entlang der vorhandenen Nordböschung verschiedene Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit gerodet werden. Es handelt sich hierbei insbesondere um Hybrid-Pappeln. Laut Fällantrag müssen etwa 25 Bäume gerodet werden. Hierfür ist ein 1:1 Ersatz geplant. Der erforderliche Haupteingriff findet auf der nordwestlichen Seite im Bereich der bestehenden Hybrid-Pappeln statt. Hier wird jedoch auch versucht einzelne Pappeln zu erhalten, so dass die Fläche nicht komplett freigestellt wird.

Dort, wo die erforderlichen Rodungen durchgeführt werden, sollen unmittelbar neue Laubgehölzhochstämme aufgepflanzt werden. Als Leitgehölz soll hier die Hainbuche dienen. Die Hainbuche ist auf Grund der Verschattungslage und der teilweise beengten Verhältnisse am besten geeignet. In Aufweitungsbereichen und Flächen mit mehr Belichtung sollen weitere Gehölze wie beispielsweise Eschen eingesetzt werden. Der teils erheblich vorhandene Unterwuchs soll erhalten und nur im Rahmen einer Pflegemaßnahme ausgeputzt werden. Flächen ohne Unterwuchs sollen mit Feldgehölzen ergänzend aufgepflanzt werden.

Alles im grünen Bereich also?

Vielleicht.

Etwa 25 Bäume sollen laut Fällantrag also weichen. Was heisst in diesem Zusammenhang “etwa”? Doch nur 20? Oder eher 30? Eine Untersuchung durch einen Baumgutachter sollte meiner Meinung nach doch eine präzise Zahl zum Ergebnis haben.

Immerhin wird umfangreiche Ersatzbepflanzung und die Erhaltung der Böschung als Grüngürtel versprochen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Rodungen auswirken. Klar ist, dass der oben gezeigte Blick aus unserem Wohnzimmer schon recht bald der Vergangenheit angehören dürfte. Schade.

Eine interessante Diskussion über das Holbeinviertel und seine Planung seit 2007 gibt es im diesem Thread im Deutschen Architektur Forum, Hintergrundinformationen wie Bebauungspläne etc., können bei Frankfurt Gestalten abgerufen werden. Auch das Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt hält offizielle Informationen vor.