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Flickr / Yahoo Deutschland von allen guten Geistern verlassen?

Think Flickr Think!
(Think Flickr Think!)

Eigentlich mag ich Flickr. Sogar so sehr, daß es eines der ganz wenigen Web 2.0-Trallala-Services ist, für die ich zahle – und das gerne. Denn für mich als Blogger und Gelegenheitsknipser stellt die Plattform einige nützliche Werkzeuge zur Verfügung. Allein die Möglichkeit, entsprechnd CC-lizensierte Bilder direkt in Weblogs einbinden zu können ist großartig.

Allerdings ist Yahoo, bekanntlich der Besitzer von Flickr, gerade dabei, mein Vertrauen und meine Sympathie für Flickr zu verspielen. (Und ich ahne, dass es nicht nur mir so geht)

Was ist passiert?

Die gute Nachricht: Flickr spricht jetzt auch Deutsch, Spanisch, Französisch, Portugisisch, Italiensich, Chinesisch und Japanisch. Oder was es dafür hält. Geht es nur mir so, dass ich einige Systemdialoge mehr als schief empfinde? Mal abgesehen von diesem ganz furchtbaren 2.0-Sprech, bei dem die übers Knie gebrochene Übersetzung der amerikanischen Nutzeransprache überall durchschimmert.

Die schlechte Nachricht: Flickr ist nicht mehr Gamma sondern – äh – es liebt mich. Flickr loves you prangt nun dort an der Stelle im Logo, wo früher noch augenzwinkernd ein Gamma stand.

Aber, mal abgesehen davon, daß ich mich nur von einigen wenigen Menschen lieben lasse, kann mich eine Web 2.0-Plattform lieben, die mich als Inhaber einer deutschen Yahoo-ID bevormundet?

Flickr hat nämlich stickum Filter eingebaut. Dumm nur, dass ich als zahlendes Flickr-Mitglied mit einer deutschen Yahoo-ID diesen Filter nicht ausschalten kann. So werden mir Bilder, die bereits entsprechend klassifiziert sind nicht mehr angezeigt. Zukünftig sollen neue alle Fotos durch die Benutzer entsprechend klassifiziert werden.

Flickr verweist schwammig auf irgendwelche AGBs, ohne sie im Detail zu nennen. Denn klicke ich auf den AGB-Link im Footer der Seite präsentiert man mir ein englischprachiges Dokument mit dem Titel: „Flickr pro Additional Terms of Service“ dort und auch in den allgemeinen Yahoo-AGBs ist nirgends von nicht ausschaltbaren Filtern für deutsche Benutzer die Rede.

Übrigens sind nicht nur deutsche sondern auch koreanische Benutzer sowie Nutzer aus Hong Kong von der Zensur betroffen.

Was mich wirklich dabei aufregt sind drei Aspekte:

  • Ich habe für einen Dienst bezahlt, mit dessen Spielregeln ich einverstanden war. Wenn Yahoo aus Flickr schon einen deutschen Dienst machen will, erwarte ich ein sofortiges Sonderkündigungsrecht inklusive der Rückerstattung meiner Subskriptionsgebühr.
  • Ich lasse mich nicht bevormunden. Schon gar nicht von einer Website. Ich bin erwachsen, das wissen Yahoo und Flickr bestens, ich möchte selbst entscheiden können, welche Inhalte ich als anstössig empfinde und sie entsprechend meiden können. Ich brauche niemanden der mir diese Entscheidung abnimmt.
  • Ich habe gewissenhaft gesucht und nichts dazu gefunden, worauf sich Flickr beruft, eine solche Zensur (und eben darum handelt es sich hier) für ihre deutschen Kunden durchführen zu müssen.

Ich erwarte eine entsprechende Stellungnahme Yahoo Deutschlands zu diesem Thema.

Jetzt.

Update:
pl0g hat eine Sammlung von Links und Bildern.

Richtig doof: Bilder, die von deutschen Nutzern als eventuell anstössig markiert wurden, sind jetzt für andere deutsche Nutzer unsichtbar. Auch wenn sie „nur für Freunde und Familie“ freigegeben sind.

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Digitale Kultur

„Ihr seid eineiige Zwillinge, die man nach der Geburt getrennt hat.“

meinte Nico zu Erik und mir. Fällt mir nur gerade erst wieder ein, beim Betrachten der Fotos im re:publica-Flickr Pool.

So ein Quatsch. Ich trage gar keinen Bart.

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Digitale Kultur

re:publica – Flickr Group

So, nachdem in der Pressekonferenz die Flickr-Gruppe angekündigt wurde, hat sie jetzt auch eine besser zu merkende Adresse:

http://www.flickr.com/groups/re-publica07/

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Exotismus und Fremdwahrnehmung

Bewerbungsfotos

Stripper
(Foto: Stripper Polaroids)

Wunderbare Flickr-Sammlung von Bewerbungsfotos junger und nicht mehr ganz so junger Damen um den Job einer Stripperin oder Tänzerin. USA, späte 60er / frühe 70er Jahre.

[stylespion]

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Nebenfluss der Saar mit 13 Buchstaben?

Stadtautobahn Saarbrücken

S-T-A-D-T-A-U-T-O-B-A-H-N

Alle Jahre wieder: In Saarbrücken ist mal wieder die Saar über die Ufer getreten. Daher ist die Stadtautobahn gesperrt. Ergebnis: innerstädtisches Verkehrschaos.

Flickr-Set der Steamtalker