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Musique Non Stop

Lange war ich einsam, heut bin ich verliebt.

Lange war ich einsam,
heut bin ich verliebt.
Und nur darum ist das so,
weil es die Technik
und die Wissenschaft
und Elektronenhirne gibt.

Unglaublich.

Hatte ich schon mal vor 3 Jahren. Immer noch toll.

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Digitale Kultur Musique Non Stop Zwischenruf

@nicolascage09 – Satellite (Lena Cover)

Ich hab mich ja immer gefragt, wo die Jugendlichen bleiben, die endlich die kreativen Möglichkeiten, die das Web bieten, nutzen, um die Dinge zu tun, von denen wir als Kinder und Jugendliche nur träumen konnten. Die junge Frau hier aber, die sich bizarrerweise auf Twitter und Youtube @nicolascage09 nennt, nutzt diese Möglichkeiten und singt:

Saxotom findet das Video gut. Ich auch. Wie knapp eine halbe Millionen Million (Danke, @helmi) anderer Youtube-Benutzer auch.

Allerdings frage ich mich dann doch, ob hinter diesem beträchtlichen Output auf Youtube vielleicht doch mehr steht, als eine 14-jährige, die gut mit Gitarre und Stimme umgehen kann.

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Exotismus und Fremdwahrnehmung Medien Musique Non Stop Zwischenruf

Ode an die Freude: Der Eurovision 2010 Dance Flashmob

Europa, das sind über 50 Länder, 700 Millionen Menschen verteilt auf vier Zeitzonen von Island (UTC) bis Russland (UTC+4). Aber schon die Europäische Union als politisches Dach von 27 Staaten mit 500 Millionen Einwohnern hat große Schwierigkeiten, eine gemeinsame EU-Identität in der Bevölkerung zu stiften. Zu abstrakt ist die politische Konstruktion, zu hoch die Sprach- und Kulturbarrieren.

Dass man aber, und wenn vielleicht auch nur für einen Abend, so etwas wie eine europäische Identität kreieren kann, hat ausgerechnet das Fernsehen Norwegens, eines kleinen nicht-EU Staates, geschafft:

Die Idee des Flashmobs, der ungefähr so authentisch war wie die Live-Schalte zur ISS beim Grand Prix 2009 in Moskau, ist so simpel wie genial.

Mit den Mitteln des Fernsehens wird durch das Zusammenschalten von gemeinsam fernsehenden, tanzenden und feiernden Menschen aus den Teilnehmerländern tatsächlich ein Moment der Verbundenheit hergestellt. Modern wirkt das ganze vor Allem dadurch, dass moderne Kommunikationserfahrungen aufgegriffen werden. Bin ich der einzige, den die Schalten in die feiernden Familien an eine öffentlich-rechtliche TV-Variante von Chatroulette erinnert?

Zugegeben: Beim Eurovision Song Contest geht es um Unterhaltung. Um Musik. Um Pop. Dass man weder Hebräisch noch Portugiesisch sprechen muss, um einen Song oder Interpreten gut oder schlecht zu finden, ist natürlich von grossem Vorteil.

Deutlich anders sähe es aus, ginge es darum konkrete politische Inhalte zu transportieren. Oder sagen wir mal, europaweit Begeisterung für wissenschaftliche Grossvorhaben à la LHC oder Raumfahrt zu schüren.

Ich glaube allerdings, dass der Dance Flashmob aus Norwegen in einigen Aspekten durchaus zum Vorbild taugt. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft wieder öfter die Eurovisions-Idee sehen werden. Mit Sicherheit nicht live im Fernsehen, wohl aber live im Netz. Denn wo sonst lassen sich mit überschaubaren Aufwand zielgruppenspezifische Live-Events kreieren?

Mario Sixtus hat den Dance Flashmob gerade „die 21. Jahrhundert-Variante des alten „Alle Menschen werden Brüder“-Versprechens“ genannt – womit er Recht hat. Die Überschrift meines Artikels hier ist also schamlos geklaut. Übrigens: Daniel Fiene findet den Eurovision 2010 Dance Flashmob auch gut.

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Musique Non Stop

Surfen, Surfen Tag und Nacht auf der Datenautobahn

Ein Song, der völlig zu recht in von Hackern und Netzaktivisten gleichermaßen geliebt wird: Eurocats mit „Surfen Multimedia“, mutig angetreten zum nationalen Vorentscheid des Eurovision Song Contest: 1996.

Drüben, bei Chaos TV gibt es den Text dazu sowie das MP3.

(Wurde mir heute gezwitschert.)

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Musique Non Stop

Eurovision Song Contest – live mitgebloggt

Dieser Beitrag wird in den nächsten Stunden permanent aktualisiert.

Was macht ein temporär soziophober und gelangweilter B-Blogger samstags, wenn das Finale des Eurovision Song Contests im Fernsehen läuft? Richtig: den Küchenfernseher entstauben und livebloggen.

Da ich mich erst vor genau fünf Minuten entschlossen habe, genau das zu tun, bitte ich um Nachsicht, dass ich das Vorgeplänkel bis 21:00 nicht kommentieren kann.

Jens, der alte Popkulturjunkie bloggt natürlich sowieso.

Update:
Cem hat sich die Mühe gemacht, eine Liste der deutschprachigen Live-Blogs zusammenzustellen. Vielen Dank!

LIVETICKER:

00:15 Das war’s. Danke an Euch, die Leser, für Eure Aufmerksamkeit!

00:09 Okay. Ich habe total daneben gelegen. Die Ukraine habe ich weit vorne gesehen. Serbien hatte ich nicht auf der Rechnung. Schön auch, dass der Abspann über das grosse Finale läuft…

00:04 Ich wette, dass das der letzte Eurovision Song Contest dieser Art war. Ich denke nicht, dass die westlichen Geberländer Finanzierer diese Veranstaltung als eine Osteuropa-Marketing-Show fortführen wollen.

00:02 Serbien also. Deutschland auf dem 19. Platz.

23:58: Der Typ aus Moldau steht vor einer Manhattan-Fototapete. Unfassbar.

23:55 Mein Englisch ist ja nicht so der Brüller, aber: „12 Points goes to..“ – ist ja wohl definitiv flasch, oder? Kann die Leute da mal entsprechend briefen, bitte?

23:48 12 Punkte aus Malte für Großbritannien. Was nehmen die denn für Drogen da?

23:45 Ooops. Dieser Beitrag war gerade weg und ich habe es nicht gemerkt. Der Sonderpreis für die amerksamste Leserin geht an Andreja. Danke Dir!

23:26 Erster offizieller Zwischenstand. Die Ukraine führt. (Hihi!)

23:20 Oh, oh. Das wird nichts für den Herrn Cicero.

23:05 Die erste wirkliche Überraschung für mich. Apocalyptica! Bei Eurovision Song Contest! Ich habe Hoffnung. Ich meine, so grundsätzlich. – Schade, dass es eine so offensichtliche Play-Back Show ist. Und die Zirkus-Nummer dazu. Nee…

Höchste Zeit, auf die anderen Live-Blogger hinzuweisen: Coffee And TV, Grossbloggbaumeister, Snap Happy, is a blog

Okay. Meine Top 5: Ukraine, Bulgarien, Georgien, Frankreich und Deutschland. Gewinnen werden andere.

Gut, dass ich mitgeschrieben habe. An die meisten Songs kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Erstes Fazit: Der Eurovision Song Contest ist osteuropäischer geworden. Und das Erfreuliche ist, dass viele Gruppen und Sänger aus Osteuropa eben nicht den kitschigen, altbackenen West-Scheiss früherer Grand Prix zu imitieren versuchen. Und im Ernst: Ich finde den Beitrag der Ukraine gut. So! Nur dass das mal gesagt wurde!

22:44 Der Weihnachtsmann. Im Mai. Die spinnen, die Finnen! Der Weihnachtsmann wohnt ja in Rovanjemi am Polarkreis. Weiss doch inzwischen jeder!

22:43 Moldau. Ich bin immer noch auf dem Klo.

22:37 Armenien. Ich geh mal aufs Klo.

22:35 Türkei. Orientalbeats gehen fast immer. Ein bisschen zu platt das ganze.

22:30 Bulgarien. Le Mystère des Voix Bulgares trifft die Trommelmaschine. Finde ich nicht schlecht, hatte ich ja schon mal erwähnt.. Auch ein Anwärter auf einen Platz ganz weit vorne.


Ich ziehe meinen Hut vor Jens. Wie schafft der diesen Output?

22:27 Rumänien. Bedanken die sich gerade für ihre EU-Mitgliedschaft? Nicht schlecht. Aber man muss diese osteuropäischen Ethno-Geschichten mögen.


Immer mehr Liveblogger
.

22:22 Großbritannien. oh my fucking god. Stock-Aitken-Waterman feiern fröhliche Wiederauferstehung.

22:17 Ukraine. Mein Favorit. Geiles Outfit, Balkanbeats. Super. Echt jetzt!

22:16 Einspielfilm: Die Mumins! Hab ich Sammelteller von. Im Ernst.

22:13 Serbien. Wissen wir nicht schon seit einigen Jahren durch DSDS, dass es einfach nicht reicht, ’ne Bombenstimme zu haben? Da helfen die Background-Models auch nicht. So ein Song der so überhaupt nicht hooky ist, dass ich mich in 3 Minuten nicht mehr daran erinnern werde.

22:11 Deutschland. Bei Roger Cicero scheint alles super zu laufen. Die Stimme ist ein bisschen zu laut. Spielt die Band eigentlich live?

22:06 Russland. Russland? Gute Show. Im Ernst. Der Song ist so ein 0815-Radio-Song, aber die machen das ganz gut, die Russinnen da! Kommen locker unter die letzten 5.

22:02 Lettland. Der letzte Platz. Ich mach mir mal was zu Essen. Das hält ja keiner aus. Die drei Tenöre für Arme.

21:58 Frankreich. Wird ja hoch gehandelt. Bin gespannt. Hmm, von Franzosen imitierter englischer Akzent ist nicht witzig. Obwohl, das alles klingt ein bisschen so, als wären Les Rita Mitsokou nach Finnland geschickt worden. Ganz Okay.

21:56 Wer zur Hölle ist diese schreckliche Frau, die sich da draussen in Helsinki zum Affen macht?

Viele Grüsse an die anderen Blogger da draussen: Dagmar, PleitegeiGer, Wendländer, Souveniers, Souveniers und Kuroi Tenshi, Telegon Sichelputzer

21:52 Schweden. The Ark. Retro 70er-Rock. Oder so. Ich weiss ja nicht…

21:49 Georgien. Ich find ja so Ethno-Dance-Nummern nicht ganz schlecht. Da sind ganz schöne Remixe denkbar. Die Schwertkampfnummer im Hintergrund ist affig.

21:45 Nach der hübsch dahinplätschernden Nummer aus Litauen versuchen sich jetzt die Griechen. Klingt wie Ricky Martin. Oh, jetzt ein paar griechische Phrasen. Klingt wie ein Latino-Greek Mash Up. Könnte was werden.

Oh, ich bin ein blutiger Anfänger, was das Livebloggen betrifft…. Das ist ja anstrengender als man so denkt ;)

21:38 Ungarn war bislang am überzeugensten. Klang zwar wie Janis Joplin, erinnerte aber immerhin an Musik

Kurze Umbaupause. Ich muss mal eben die Einträge umorganisieren!

21:30 Wer hat sich denn diese Choreographie ausgedacht? Ahh: Die gute Frau versucht den gleichen Trick wie der Herr Cicero. Einen Teil des Songs auf Englisch. Ob es hilft?

21:25 Jetzt Finnland. Oh, wie mich dieses weichgespülte Neogothic-Gehabe nervt.

21:24 Irland. Mein Gott, ist die Folktante aufgeregt. Die Stimme zittert und rocken tut das ja mal gar nicht. Da ist ja bei jedem Training der Leipziger Irish-Dancing-Gruppe mehr Dampf dahinter.

21:21 Einspielfilmchen: Yeah! Eislochschwimmen. Nur für Wahnsinnige. Oder Finnen

21:20 Das Ding, was der Weissrusse da um den Hals hängen hat, sieht aus wie der Drachenzahn aus diesem schlechten Film gestern.

21:17 Einspielfilmchen: Lappland! Wunderschön! Wirklich.

21:14 Spanien reanimiert das Boygroup-Konzept. Schon tausend mal gesehen und gehört.

21:07 Die Präsentatoren mit wunderbar finnischen Namen werden vorgestellt. Frage an die mitlesenden Finnen, was ist denn die Helsinki Arena?

21:00 Wenn die ganzen vielgepriesenen Osteuropäischen Beiträge so abgehen, wie der von Bosnien Herzegovina, werde ich mich darauf beschränken, die touristischen Einspieler über Finnland zu kommentieren.

Der Telagon Sichelputzer bloggt auch. Cool. Aber wo bleibt Jens? Eingeschlafen? Schechtgeworden?