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Drei flattr-Invites zu vergeben

Strassenband
Foto: SubZeroConsciousness

Was haben wir in der Vergangenheit für Diskussionen geführt: Ein Micropaymentsystem müsse her. Eines, das ermögliche, auch Kleinstbeträge einfach und schnell an den Empfänger weiterzuleiten. Ein solches Bezahlsystem würde einige Probleme der Blogger und Verlage lösen, die ganze Arbeit würde sich im wahrsten Sinne lohnen.

Nun kommt aus Schweden ein ziemlich cleverer, sehr zwonulliger Ansatz, genau das Problem zu lösen. Wie Flattr funktioniert, hat Johnny drüben an der Spree schön erklärt.

Wer mitflattrn möchte, kann hier einen Kommentar hinterlassen. Die Autoren der ersten drei Kommentare bekommen von mir einen Beta-Invite Code per Mail zugeschickt.

Ich werde, glaube ich, zunächst einmal nur Geld auf meine Lieblings-Web 2.0 / Social Media Inhalteproduzenten verteilen bevor ich für mein seltenes Bloggen um monetäre Aufmerksamkeit bitte. 10 EUR im Monat sollten mir Blogs und Podcasts wert sein.

Übrigens, weil Jens vom Pottblog gefragt hat: Ja, ich konnte mein Konto gleich auffüllen. Per Visa-Kreditkarte. Bequem und einfach.


Kaffee oder Tee?

Kommunikation nimmt manchmal die verschlungendsten Pfade. Vor ein paar Wochen erreichte mich eine Mail von Vanessa Diemand vom ZKM, ob ich nicht Blogger aus dem Südwesten kennen würde. Der SWR habe für eine TV-Sendung bei ihr angefragt. Also nannte ich Vanessa den Namen eines Bloggers aus Karlsruhe, den ich flüchtig kannte.

Dann, vor zwei Wochen rief mich der SWR direkt an. Ich sei doch Blogger, ich wohne doch im Saarland. Das Saarland sei ja gewissermassen auch Sendegebiet des SWR (was die Kollegen auf dem Saarbrücker Halberg wohl deutlich anders sehen würden) und ob ich nicht Lust, Zeit und Interesse hätte, in der Sendung Kaffee oder Tee über Blogs als – Achtung! – neue Form der Tagebücher im Internet zu parlieren.

Im weitern Verlauf stellte sich heraus, dass es sich um genau die Sendung handelt, für die der SWR bei Vanessa Diemand angefragt hatte. Da nun besagter Blogger aus dem Südwesten – nach Angaben des SWR nicht auf die Anfrage reagiert hatte – wollte die Redaktion dann unbedingt mich als Gast haben.

Sehr gerne! Also werde ich heute nachmittag in der Live-Sendung “Kaffee oder Tee” im SWR sein und hoffentlich nicht allzuviel dummes Zeug reden. In der zweiten Sendestunde, irgendwann zwischen 17:00 und 18:00

Das dritte Programm des SWR empfängt man im Südwesten der Republik oder bundesweit per Kabel oder Satellit oder auch – ganz neumodisch – über IP mit Zattoo.


Howard Rheingold – TED Talk

Hui, beinahe verpasst, dabei passt das Video hier doch so schön zum Layout. Kleiner Scherz. Howard Rheingold. Ein Hard Tweetin‘ Scientist der ersten Stunde möchte ich meinen. Schöpfer der Begriffe Virtual Community und Smartmob. Mitglied bei The Well, hatte wohl auch seine Finger in der Gründung von Hotwired. Der Mann hat etwas zu sagen – und das macht er sehr unterhaltsam:

Howard Rheingold talks about the coming world of collaboration, participatory media and collective action



Direktrheingold

[via]


Backup!

Backups! Macht Backups!

Warum Backups, in welcher Form auch immer, sinnvoll sind, wird einem gerade in Berlin in der Gegend um die Yorkstraße deutlich gemacht. Da hat der Examenskandidat sein Notebook mit allen für seine Abschlussarbeit relevanten Daten in der U- oder S-Bahn verloren.

Hoffentlich meldet sich der ehrliche Finder wenn er bemerkt, dass er für eine alte Medion-Gurke nur noch 2,50 EUR beim Heler seines Vertrauens bei E-Bay bekommt.

Ich fühle mit dem Examenskandidaten und bestelle umgehend eine weitere externe Platte als Datenträger für Time Machine. Wäre ja nicht auszudenken, wenn mir mein mobiles Arbeitsgerät mal abhanden käme.


Auf die letze Minute: Geschenktipps zu Weihnachten

Noch eine Woche bis Weihnachten und wie immer habe ich noch immer keine Weihnachtsgeschenke. Für Niemanden. Wie Immer. Wem es ähnlich geht, mag sich vielleicht drüben bei Spreeblick inspirieren lassen. Dort haben wir prima Geschenkideen zusammengetragen.


Blase, welche Blase? (Here Comes Another Bubble)


Direktblase

Na, wenn das mal kein veritalber Web 2.0 Weihnachtshit wird. Die Acapella-Combo The Richter Scales interpretieren Billy Joels “We didn’t start the fire” und machen das so spitz und referenziell, dass wir Web 2.trallala und Social-Junkies unsere helle Freude daran haben werden.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(via)


Boards of Canada vs. David Hasselhoff

Zu Boards of Canada Tracks gibt es hunderte Fanvideos da draussen. Dieses Machwerk stammt aus dem Rechner eines DJ Washington und ist … naja. Urteilt selbst.

Weiterklicken sollten jetzt aber nur noch Menschen über 18 mit einem bereits gefestigten Empfinden für Ästhetik.

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Die Videobotschaft des Dr. Schäuble

Schäuble Epass

Was haben Osama, Wolfgang und Angela gemeinsam? Genau, sie senden Videobotschaften im bösen, bösen Internet.

Hallo, Bundespresseamt? Vielleicht überdenkt ihr noch einmal das Wording.

Aber davon abgesehen, scheint unser Innenminister mächtig stolz auf den ab heute ausgestellten “elektronischen Reisepass der zweiten Generation” zu sein. So stolz, dass er sich nicht nehmen lässt, mit dem ihm eigenen Charme für sein Projekt ins Internet zu sprechen.

Elektrifizierte Pässe kennen die Deutschen ja bereits seit 2005. Wir erinnern uns an die amtliche Vorgabe, auf den biometrisch erfassten Fotos gefälligst nicht zu lächeln.

Die neue Generation speichert nun auch die Fingerabdrücke des Inhabers. Dank zeitgemässer Hochtechnologien wie RFID und Biometrie kann nun den Bedrohungen terroristischer Netzwerke zun zeitgemäss begenet werden, sagt der Minister.

Und Dank der Bemühungen unserer Regierung und den beteiligten Unternehmen sei nun Biometrie-Technologie aus Deutschland ein echter Exportschlager geworden und überhaupt gehörten “deutsche Reisedokumente” zu den modernsten und sichersten der Welt.

Aha. Im Grunde finanzieren also die Bürger, die einen neuen Reisepass beantragen also den neuen Biometrie-Technologie-Boom. Ob sie nun wollen oder nicht.

Bin ich froh, dass ich 2005 – wenige Wochen vor der ersten Generation elektronischer Pässe – meinen aktuellen Reisepass beantragt habe. Der gilt noch bis 2015. Immerhin.


Direktstolz

UPDATE: Und jetzt bitte noch die Original-Remix-Version drüben bei Spreeblick ansehen!

[via]