Nächste Woche: Hannover Messe

Die Kampfanzüge sind eingepackt, die Hemden auch. Montag startet die Hannover Messe. Sollte sich einer Meiner geschätzten LeserInnen dorthin verirren: ich bin in Halle 2 (Forschungshalle, na klar!) am Stand C 48 zu finden. Über einen Besuch freue ich mich!

Regelmäßige Updates wird es hier wohl eher nicht geben – allenfalls werde ich meinen Twitter-Account und den des DFKI bedienen. Fühlt Euch frei, uns zu folgen.

Gänsehautinformatik


direkt

Wo bleibt die Gänsehaut?! Wieviel persönliche Daten oder innovative Algorithmen braucht es jenseits von OPML, APML, um in die digitale Erlebniswelt mehr Menschlichkeit zu zaubern. Dr. Stephan Baumann, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI

Am Anfang ist der Sound ziemlich übel, später wird er normal.

buten un binnen

wissenswerte.jpg

Heute auf der WissensWerte mein Gesicht in die Kamera von buten in binnen gehalten. Ganz kurz im Nachrichtenblock. (Achtung: der Link geht zum Video der gesamten Sendung.)

Note to self: Vorher darüber nachdenken, wie der Satz zu Ende gehen soll – und darüber nachdenken, die Zahnlücke schliessen zu lassen.

90 Minuten für 9 Sekunden

Immer wieder bin ich fasziniert davon, mit welchem Aufwand das Fernsehmachen verbunden ist. Heute hatten wir den Saarländischen Rundfunk im Haus. Im Rahmen der Berichterstattung über den Weltkongress der Phonetik ICPhS 2007 wollte der SR noch ein paar TV-taugliche Bilder von sprachverstehenden und sprachausgebenden Systemen für die Nachrichtensendung des dritten Programmes drehen.

Angekündigt hat sich die Reporterin schon am letzten Donnerstag. Heute morgen haben zwei DFKI-Forscher etwa eine Stunde gebraucht, die Demonstratoren aufzubauen. Das SR-Team kam in der üblichen öffentlich rechtlichen Stärke. Reporterin, Kameramann und Tonmann. Dieses Team war um eine Praktikantin verstärkt, die auch mal die Kamera tragen durfte.

Gedreht haben sie, kurze Erklärung der Exponate und ein bisschen Hintergrundgespräch mal mit eingerechnet, ungefähr 90 Minuten. Davon gesendet wurden nicht mehr als 9 max 10 Sekunden, ganz am Ende des übrigens sehr gelungenen Berichtes.

Machte man jetzt die Rechnung auf, was die Poduktion des insgesamt vielleicht 2:30 Minuten langen Berichtes gekostet hat – korreliert mit der Reichweite des Aktuellen Berichtes des Saarländischen Rundfunks, dürfte eine schwindelerregend hohe Summe für eine Zuschauerminute zusammenkommen.

Allerdings: Der Aufwand zahlt sich durchaus aus. Berichte von ARD und ZDF (3Sat und Phoenix sowieso) zeichnen sich meist durch hohe Qualität aus, was Text, Bild, Ton und Schnitt betrifft. Ich habe schon Drehs von Privatsendern erlebt, die nur Zweimann-Teams rausschicken. Und das sieht man am Ende auch.