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Forschung und Wissenschaft

Gänsehautinformatik


direkt

Wo bleibt die Gänsehaut?! Wieviel persönliche Daten oder innovative Algorithmen braucht es jenseits von OPML, APML, um in die digitale Erlebniswelt mehr Menschlichkeit zu zaubern. Dr. Stephan Baumann, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI

Am Anfang ist der Sound ziemlich übel, später wird er normal.

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buten un binnen

wissenswerte.jpg

Heute auf der WissensWerte mein Gesicht in die Kamera von buten in binnen gehalten. Ganz kurz im Nachrichtenblock. (Achtung: der Link geht zum Video der gesamten Sendung.)

Note to self: Vorher darüber nachdenken, wie der Satz zu Ende gehen soll – und darüber nachdenken, die Zahnlücke schliessen zu lassen.

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90 Minuten für 9 Sekunden

Immer wieder bin ich fasziniert davon, mit welchem Aufwand das Fernsehmachen verbunden ist. Heute hatten wir den Saarländischen Rundfunk im Haus. Im Rahmen der Berichterstattung über den Weltkongress der Phonetik ICPhS 2007 wollte der SR noch ein paar TV-taugliche Bilder von sprachverstehenden und sprachausgebenden Systemen für die Nachrichtensendung des dritten Programmes drehen.

Angekündigt hat sich die Reporterin schon am letzten Donnerstag. Heute morgen haben zwei DFKI-Forscher etwa eine Stunde gebraucht, die Demonstratoren aufzubauen. Das SR-Team kam in der üblichen öffentlich rechtlichen Stärke. Reporterin, Kameramann und Tonmann. Dieses Team war um eine Praktikantin verstärkt, die auch mal die Kamera tragen durfte.

Gedreht haben sie, kurze Erklärung der Exponate und ein bisschen Hintergrundgespräch mal mit eingerechnet, ungefähr 90 Minuten. Davon gesendet wurden nicht mehr als 9 max 10 Sekunden, ganz am Ende des übrigens sehr gelungenen Berichtes.

Machte man jetzt die Rechnung auf, was die Poduktion des insgesamt vielleicht 2:30 Minuten langen Berichtes gekostet hat – korreliert mit der Reichweite des Aktuellen Berichtes des Saarländischen Rundfunks, dürfte eine schwindelerregend hohe Summe für eine Zuschauerminute zusammenkommen.

Allerdings: Der Aufwand zahlt sich durchaus aus. Berichte von ARD und ZDF (3Sat und Phoenix sowieso) zeichnen sich meist durch hohe Qualität aus, was Text, Bild, Ton und Schnitt betrifft. Ich habe schon Drehs von Privatsendern erlebt, die nur Zweimann-Teams rausschicken. Und das sieht man am Ende auch.

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Wenn Avatare schlafen

Berti II: Zwinkernder Avatare
(Berti macht ein Nickerchen, Foto: ich)

Scheinbar ist es heute selbst einem künstlich intelligenten Avatar zu heiss.

Der virtuelle Kollege, den wir intern liebevoll Berti Zwei rufen, ist das

DFKI-Exponat in der Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis (und) besteht aus einer interaktiven Installation: Der Besucher kann mit gesprochener Sprache aktuelle Informationen zu Fußball-Bundesligaergebnissen und zum Tabellenstand erfragen. Die Systemantworten werden von einem virtuellen Dialogpartner präsentiert.

Ein Sprachdialogsystem ermöglicht diese natürliche und gesprochene Abfrage von Auskünften via Telefon. Für die Interaktion mit den Besuchern des Exponats wird ein sogenannter virtueller Charakter eingesetzt, der die Sprachausgabe, die Antworten des Dialogsystems übernimmt. Virtuelle Charaktere sind eine der wichtigsten Grundlagen einer intuitiven Mensch-Computer Kommunikation. Um die Computernutzung so populär wie den Fernseher zu machen, müssen diese neuen Interaktionsmetaphern auf breiter Front realisiert werden.

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Exotismus und Fremdwahrnehmung Forschung und Wissenschaft

Gegenteil

Was ist das Gegenteil des grossstädtischen Daseins als Digitaler Bohèmien?