Raus mit der Sprache! – CeBIT Tickets zu gewinnen

Speech
Foto: B Tal

Gefühlt stehen sprachverstehende Systeme schon seit Jahrzehnten kurz vor dem Durchbruch. Wie lange warten wir schon darauf, im freien Dialog mit einem Computer oder einer Espressomaschine kommunizieren zu können?

Was haben wir gelacht, als Scotty in den 80er Jahren versuchte, mit einem Macintosh verbal Kontakt aufzunehmen. Die Dialogfähigkeiten von KITT dagegen haben die eines David Hasselhoff sogar übertroffen.

Fairerweise muss man zugeben, dass wir heute immer noch nicht so weit sind, mit Computern wirklich sprechen zu können. Aber man arbeitet daran. Google demonstriert mit dem Nexus One beeindruckendes Sprachverständnis, die ehemaligen Kollegen am DFKI forschen an der multimodalen Schnittstelle und mit SemVox gibt es ein junges und agiles DFKI Spin-Off, das antritt, Dingen Gehör und Sprache zu bringen.

Was willst Du per Sprache steuern?

Die Antwort auf diese Frage ist den Jungs von SemVox 25 mal 2 CeBIT-Fachbesucher Tickets wert. Zur Verlosung geht es hier entlang. Die Aktion läuft noch bis zum 26.02.2010, 14 Uhr. Also, raus mit der Sprache!

Disclaimer: Die Gesellschafter von SemVox sind alte Freunde und Bekannte.

My Ego Is Bigger Than Yours

tonAtom.105.front

Endlich! Seit gefühlt 5 Jahren erzählt mir Stephan, er wolle wieder Musik machen. Den ganzen Funky Pop Shit. Jetzt ist es endlich soweit. Meine Damen und Herren, freuen Sie sich mit mir über den mec allemand mit seinem Debut auf TonAtom „I could live“!

Ich frage mich, wo Herr Baumann (Wissenschaftler, Original Hard Blogging Scientist, Serien-Gründer und Über-Geek) die Zeit nimmt, jetzt auch noch Musik zu machen. Immerhin pendelt er zwischen den Welten. Zwischen dem beschaulich akademischenDFKI in Kaiserslautern und der großen Stadt mit dem dicken B in die es alle zieht, die in irgendeiner Weise Netz und Kultur verbinden wollen.

Letzteres gelingt Baumann beeindruckend gut. Gerade eben er war er als Sprecher auf der TEDx Kreuzberg zu sehen und seine Freundeslisten dürften inzwischen der feuchte Traum eines jeden Ich-mach-jetzt-auch-in-Social-Media-Kommunikationsmenschen sein.

Als Apperçu:

mec allemand – i could live:

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mec allemand – my ego (sternenspringer rmx)

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Weltmeister in Schach und Boxen

Die Amerikaner haben den ersehnten Change, bei Peter Fox ist alles neu und bei mir auch.

Nach vielen Jahren in Saarbrücken, werde ich bald die Stadt verlassen und für absehbare Zeit in das Rhein-Main-Gebiet ziehen.

It’s rocket science, baby!

Denn seit dem 1. Dezember bin ich nicht mehr am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) tätig sondern arbeite nun als Communication Officer für die Europäische Weltraumbehörde (ESA) am European Space Operations Centre (ESOC) in Darmstadt.

Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die spannenden neuen Themen.

Update: Und natürlich gibt es Konvergenzen. Bei 1:36 stapft oben im ESA-Film doch tatsächlich ein DFKI-Roboter durchs Bild. Hach…

Aber natürlich werde ich Saarbrücken, dem Saarland und besonders dem DFKI auch in Zukunft freundschaftlich verbunden sein.

Wohnung gesucht!

Aktuell suche ich spätestens zum 01.02.09 eine Wohnung in Frankfurt oder Darmstadt. Wenn jemand einen Hinweis auf eine 2ZKB mit ca. 50qm hat, möge er das bitte in die Kommentare schreiben.

Ich bin noch immer unentschlossen: Will ich eher in Frankfurt als in Darmstadt wohnen? Ich muss zugeben, dass ich beide Städte bislang so gut wie gar nicht kenne. Sowohl gegenüber Frankfurt als auch gegenüber Darmstadt hege ich gepflegte Vorurteile.

Was denkt Ihr? Welche Stadt ist lebenswerter?

Nächste Woche: Hannover Messe

Die Kampfanzüge sind eingepackt, die Hemden auch. Montag startet die Hannover Messe. Sollte sich einer Meiner geschätzten LeserInnen dorthin verirren: ich bin in Halle 2 (Forschungshalle, na klar!) am Stand C 48 zu finden. Über einen Besuch freue ich mich!

Regelmäßige Updates wird es hier wohl eher nicht geben – allenfalls werde ich meinen Twitter-Account und den des DFKI bedienen. Fühlt Euch frei, uns zu folgen.

Gänsehautinformatik


direkt

Wo bleibt die Gänsehaut?! Wieviel persönliche Daten oder innovative Algorithmen braucht es jenseits von OPML, APML, um in die digitale Erlebniswelt mehr Menschlichkeit zu zaubern. Dr. Stephan Baumann, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI

Am Anfang ist der Sound ziemlich übel, später wird er normal.

buten un binnen

wissenswerte.jpg

Heute auf der WissensWerte mein Gesicht in die Kamera von buten in binnen gehalten. Ganz kurz im Nachrichtenblock. (Achtung: der Link geht zum Video der gesamten Sendung.)

Note to self: Vorher darüber nachdenken, wie der Satz zu Ende gehen soll – und darüber nachdenken, die Zahnlücke schliessen zu lassen.

90 Minuten für 9 Sekunden

Immer wieder bin ich fasziniert davon, mit welchem Aufwand das Fernsehmachen verbunden ist. Heute hatten wir den Saarländischen Rundfunk im Haus. Im Rahmen der Berichterstattung über den Weltkongress der Phonetik ICPhS 2007 wollte der SR noch ein paar TV-taugliche Bilder von sprachverstehenden und sprachausgebenden Systemen für die Nachrichtensendung des dritten Programmes drehen.

Angekündigt hat sich die Reporterin schon am letzten Donnerstag. Heute morgen haben zwei DFKI-Forscher etwa eine Stunde gebraucht, die Demonstratoren aufzubauen. Das SR-Team kam in der üblichen öffentlich rechtlichen Stärke. Reporterin, Kameramann und Tonmann. Dieses Team war um eine Praktikantin verstärkt, die auch mal die Kamera tragen durfte.

Gedreht haben sie, kurze Erklärung der Exponate und ein bisschen Hintergrundgespräch mal mit eingerechnet, ungefähr 90 Minuten. Davon gesendet wurden nicht mehr als 9 max 10 Sekunden, ganz am Ende des übrigens sehr gelungenen Berichtes.

Machte man jetzt die Rechnung auf, was die Poduktion des insgesamt vielleicht 2:30 Minuten langen Berichtes gekostet hat – korreliert mit der Reichweite des Aktuellen Berichtes des Saarländischen Rundfunks, dürfte eine schwindelerregend hohe Summe für eine Zuschauerminute zusammenkommen.

Allerdings: Der Aufwand zahlt sich durchaus aus. Berichte von ARD und ZDF (3Sat und Phoenix sowieso) zeichnen sich meist durch hohe Qualität aus, was Text, Bild, Ton und Schnitt betrifft. Ich habe schon Drehs von Privatsendern erlebt, die nur Zweimann-Teams rausschicken. Und das sieht man am Ende auch.