Light Asylum – Dark Allies

Light Asylum

Hach!

Da höre ich mal wieder zufällig Thomas Elberns Spielraum im Deutschlandfunk und dann legt der Mann so etwas auf:

Light Asylum, ein junges Duo aus New York, das sich respektlos über den elektronischen Klangvorrat von 80er-Jahre Indie und Gothic hermachen, wie es nur Musiker tun können, die erst ein Jahrzehnt später geboren wurden.

Das Video! Diese Stimme! Shannon Funchess klingt wie Grace Jones als Frontfrau der Fields of the Nephilim.

Dark Allies – Light Asylum from Grant Worth on Vimeo.

Ihre Debut-EP In Tension auf Mexican Summer ist bereits vergriffen. Für unter 4$ gibt es aber noch die vier Tracks als Download.

Übrigens: Light Asylum sind im Sommer wohl in Berlin und suchen neben einem Booking Agent für Europa noch Engagements. Weitere Details dazu auf ihrer Facebook-Seite. Würde ich Parties veranstalten, stünden Light Asylum ganz oben auf meiner Liste.

Light Asylum: Website, Twitter, Facebook, Soundcloud.

Die Hype Mashine kennt die Blogs, die Light Asylum im Detail vorstellen.

Siriusmo – Mosaik und „Pearls & Embarrassments“

Siriusmo - Mosaik

Da blogge ich jahrelang nicht mehr über Musik – und jetzt das: das zweite Posting in Folge. Das kommt davon, wenn man mal wieder einen Tag im Netz verbringt und sich durch die Musikblogs klickt.

Genug der Vorrede. Es soll hier um Siriusmo gehen, einen sympathisch schüchternen jungen Mann Chaoten aus Berlin, der vor ein paar Monaten endlich sein Debutalbum Mosaik auf Monkeytown Records (dem Modeselekor-Label) veröffentlicht hat. Vorher war der gute Mann vor allem durch seine Remix-Arbeiten und gelegentliche EP(!)-Veröffentlichungen bekannt.

Offensichtlich ist das, was der Reporter vom Deutschlandfunk im Stück über Siriusmo über dessen Studio sagt, wahr. Die im Heimstudio angehäuften Synthesizer-Raritäten und Spielzeuginstrumente sind auf Mosaik unüberhörbar.

„If you can’t dance to this, something’s definitely wrong with you.“

Stilistisch greift Siriusmo auf Mosaik ganz tief in die verschiedenen Klangklötzchenkisten und baut damit einen grandiosen Sound zusammen, der fröhlich zwischen Electro, Electronica, Dubstep, HipHop und diversen anderen Spielarten zeitgenössischer Tanzmusik oszilliert. Es groovt und treibt, dass eine echte Freude ist. Wer dazu nicht tanzt oder zumindest mit den Füssen wippt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Und als wäre das Album nicht schon grossartig genug, schieben Monkeytown jetzt noch die Antologie „Pearls & Embarrassments“ mit Werken von 2000 bis 2010 nach, die es wohl vorher nur auf Vinyl gab.

In diversen Interviews spricht Siriusmo davon, dass er nicht gerne live auftritt. Glücklich können sich also die Teilnehmer am Melt!-Festival schätzen, da spielt Siriusmo nämlich mal.

Und einen Gedanken muss ich noch loswerden: Bin ich der einzige, der sich bei Siriusmo von der Persönlichkeit, der Arbeitsweise und der Kreativität an einen jungen Richard D. James erinnert fühlt? Nein? Dann ist ja gut.

Siriusmo – „Einmal in der Woche schreien“

Drüben, bei de:bug, gibt es ein kleines Interview mit Siriusmo, xl8r.com hat den Titeltrack Mosaik als Promo-Download.

My Ego Is Bigger Than Yours

tonAtom.105.front

Endlich! Seit gefühlt 5 Jahren erzählt mir Stephan, er wolle wieder Musik machen. Den ganzen Funky Pop Shit. Jetzt ist es endlich soweit. Meine Damen und Herren, freuen Sie sich mit mir über den mec allemand mit seinem Debut auf TonAtom „I could live“!

Ich frage mich, wo Herr Baumann (Wissenschaftler, Original Hard Blogging Scientist, Serien-Gründer und Über-Geek) die Zeit nimmt, jetzt auch noch Musik zu machen. Immerhin pendelt er zwischen den Welten. Zwischen dem beschaulich akademischenDFKI in Kaiserslautern und der großen Stadt mit dem dicken B in die es alle zieht, die in irgendeiner Weise Netz und Kultur verbinden wollen.

Letzteres gelingt Baumann beeindruckend gut. Gerade eben er war er als Sprecher auf der TEDx Kreuzberg zu sehen und seine Freundeslisten dürften inzwischen der feuchte Traum eines jeden Ich-mach-jetzt-auch-in-Social-Media-Kommunikationsmenschen sein.

Als Apperçu:

mec allemand – i could live:

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mec allemand – my ego (sternenspringer rmx)

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Depeche Mode – live at Olympiastadion Berlin 2009 – as seen by the fans

Dave Gahan of Depeche Mode - live in Berlin 2009
Foto: Copyright robseye76

Depeche Mode played a great concert on june 10th 2009 in Berlin at Olympiastadion. It’s good to see Dave Gahan back on stage. Let’s hope he’ll stay healthy during the worldtour.

For all those who couldn’t make it to Berlin, I selected the best Youtube-Videos of the show and compiled them accordingly to the setlist.

These clips will give you a first idea of what you will miss, if you chose not to attend any of the upcoming concerts! So make sure to catch Depeche Mode on their Tour of the Universe!

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