Kategorie-Archiv: Web 2.0

Vierviertel: Dokumentarfilm über das Nauwieser Viertel in Saarbrücken

Vierviertel from BUNKHOUSE – Philipp Majer on Vimeo.

Aktuell rauscht ein kleiner Hype durchs Netz: Obwohl schon über zwei Jahre alt, wird aktuell die kleine Doku über das Nauwieser Viertel, Vierviertel, in den sozialen Netzwerken von Saarländern und Ex-Saarländern weitergereicht. Völlig zu Recht natürlich. Philipp Majers Blick auf das Viertel ist frisch und überrascht.

Und mich beschleicht ein Gefühl der Wehmut beim Anblick dieser Bilder: Ich vermisse mein Viertel.

via Markus


“Wir für Frank” für Twittwoch Social Media Preis nominiert

Wir für Frank, unser Social Media Projekt zur Unterstützung des an Leukämie erkrankten Frank aus Hannover, ist für den Twittwoch Social Media Preis in der Kategorie “Gute Sache” nominiert.

Ich freue mich riesig darüber – und würde mich noch mehr freuen, wenn Ihr das auch gut finden würdet. Denn erst bei 250 Facebook-Likes kommen wir in die nächste Runde.

Es winkt ein Preisgeld von 1000 Euro. Sollte “Wir für Frank” gewinnen, ist es selbstverständlich, dass das Preisgeld zu 100% zur Finanzierung der Typisierungsaktionen verwendet wird. Mit 1000 Euro sind wären 20 weitere Typisierungen finanziert!

Danke für Eure Unterstützung!


Liebes Internet, wir brauchen Deine Hilfe!

Mein liebes Internet,

Wie oft haben wir schon zusammengesessen, unsere – über die Jahre immer kleiner gewordenen – Devices in der einen, die Flasche Clubmate in der anderen Hand und darüber philosophiert, was Du aus uns machst. Bessere Menschen, bessere Wissenschaftler, eine bessere Gesellschaft, sozialere Wesen.

Wirklich? Ich weiss es nicht.

Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir in der Lage sind, nicht nur über die neuesten Ankündigungen aus Cupertino zu jubeln, nicht nur über den heißesten Scheiß in der Social Media Kommunikation zu sprechen und uns nicht nur für umgefallene Blumenkübel zu begeistern.

Leukämie (ist ein Arschloch!)

Mein Freund Frank ist krank. Todkrank. Er hat Leukämie. Das ist das Thema was mich derzeit umtreibt.

Als Frank Anfang Juni die Diagnose “Akute myeloische Leukämie” bekam, war ich betroffen und hilflos. Zu erleben, wie ein bis dahin gesunder 43-jähriger Mann, Vater eines zweijährigen Sohnes, von dieser Krankheit heimgesucht wird, von einem Tag auf den anderen für Monate im Krankenhaus verschwindet und mit seinem Leben ringt, verändert durchaus die Perspektiven. Auf das eigene Leben, auf das eigene Tun und auf das, was wichtig ist.

Vor etwa drei Wochen wurde klar, dass Frank, um zu überleben, einen Stammzellenspender benötigt. Da bislang kein kompatibler Spender in den Knochenmarkdateien gefunden werden konnte, hat sich Franks Familie entschlossen gemeinsam mit der DKMS, Typisierungsaktionen in Hannover und Uelzen durchzuführen. Diese Aktionen dienen dazu, möglichst viele neue potentielle Stammzellenspender zu gewinnen. Davon profitiert nicht nur Frank sondern auch Maxi, Clara, Rosa und viele, viele andere Menschen, die an Leukämie erkrankt sind.

Der Haken an der Sache: Damit eine Typisierungsaktion ein Erfolg wird, braucht man zweierlei: viele Menschen, die sich typisieren lassen möchten und Geld, um diese Typisierungen zu finanzieren.

Mediales Grundrauschen

Dafür wiederum wird eine große Aufmerksamkeit benötigt.

Gemeinsam mit Franks Familie haben wir (Franks Freunde und Familenmitglieder) beschlossen, eine Website, ein Blog aufzusetzen, um diese Öffentlichkeit zu erzeugen. Flankiert durch klassische Medienarbeit ist es uns gelungen, ein kleines mediales Grundrauschen zu erzeugen. Die lokalen Printmedien berichten, das Hannoveraner Fahrgastfernsehen zeigt den Hinweis, sogar die Apotheken Umschau hat in ihrer Online-Ausgabe unsere Pressemitteilung übernommen. Zusätzlich will Hannover 96 beim kommenden Heimspiel auf der grossen Stadionleinwand auf die Aktion aufmerksam machen.

Unterstützt wird die Typisierungsaktion in Hannover vom Oberbürgermeister der Stadt, dem Regionspräsidenten und den UBC Tigers.

Auch online läuft es: Das Blog hat an Werktagen knapp 400 eindeutige Besucher, die Facebook-Seite zählt aktuell etwas über 560 Fans. Inzwischen gibt es wohl auch ähnliche Seiten im StudiVZ und bei WKW.

Für Frank und seine Familie ist das Feedback, die Welle der Solidarität und der Unterstützung enorm wichtig. Frank sagt selbst, er fühle sich davon getragen und dass sie ihm noch mehr Kraft gibt, weiter zu kämpfen.

Eine Menge, aber noch zu wenig

Von Dir, meinem lieben Internet, erhoffe ich mir aber mehr. Ich wünsche mir, dass Du Frank Videogrüsse schickst, wie das schon einige Freunde und Bekannte gemacht haben. Ich wünsche mir, dass Du gelegentlich Deine Aufmerksamkeit dem Thema Leukämie schenkst und Aktionen wie die für Frank, Maxi, Clara und Rosi weiterträgst, in dem Du darüber bloggst, twitterst oder in Dein Facebook schreibst. Alles was Du dafür tun musst, ist das was Du sowieso am besten kannst: Aufmerksamkeit erzeugen.

Als wir die ersten beiden Grussvideos geschnitten haben, habe ich mir vorgestellt, wie unglaublich cool ein solches Video, von Dir, meinem Internet, aussehen würde. Eine Kamera hast Du täglich vor der Nase oder in der Hosentasche. Also, machst Du mit? Videos nehme ich via Mail oder Dropbox entgegen: glueckauf@gmail.com

Der Hashtag zu unserer “Wir für Frank”-Kampagne lautet: #WirfuerFrank, die Pressemitteilung findest Du hier.

Die Sache mit dem Geld

Typisierungen sind teuer. Die Analyse eines einzigen potentiellen Spenders kostet die DKMS 50 EUR. Aktionsgruppen, wie jene, die in Hannover und Uelzen die Typisierungsaktionen durchführen, müssen im Vorfeld Geld sammeln. Bei konservativ geschätzten 400 Typisierungen in Hannover kommt so ein Bedarf von 20.000 Euro zusammen.

Wir haben darüber nachgedacht, ob Du, mein Internet, die Aktionen finanziell unterstützen kannst. Aber was wäre die Zielmarke? 500, 1000, 5000 Euro? Die Einrichtung eines Betterplace-Accounts ist schwierig, denn das Spendenkonto für Frank ist ein Konto der DKMS. Ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee wäre, Deine Spenden über mein Konto laufen zu lassen. Hast Du mehr Ideen und Erfahrungen mit solchen Unterstützungskampagnen als wir? Wir sind über jeden Tipp dankbar.

So oder so: Geld wird gebraucht, jeder Euro zählt!

Wenn Du spenden kannst und möchtest:

DKMS-SPENDENKONTO:
910030898
Sparkasse Hannover
BLZ 250 501 80

Einige von Dir unterstützen uns schon, in dem Sie Videos geschickt haben oder die Facebook-Seite gut finden, so wie zum Beispiel Max Winde, Tim Pritlove, Diana von Webel, Mathias Richel, Bianca Gade, Markus Sowada, Stefan Evertz, Thomas Nolte, Bastian Obarowski, Carsten Poetter, Lars Fischer, Daniel Rehn, Arne Klempert, Torben Friedrich, Maria Pflug-Hofmayr, Jan Eggers, Markus Schwarze oder Marc Scholeske.

Vielen Dank dafür.


Drei flattr-Invites zu vergeben

Strassenband
Foto: SubZeroConsciousness

Was haben wir in der Vergangenheit für Diskussionen geführt: Ein Micropaymentsystem müsse her. Eines, das ermögliche, auch Kleinstbeträge einfach und schnell an den Empfänger weiterzuleiten. Ein solches Bezahlsystem würde einige Probleme der Blogger und Verlage lösen, die ganze Arbeit würde sich im wahrsten Sinne lohnen.

Nun kommt aus Schweden ein ziemlich cleverer, sehr zwonulliger Ansatz, genau das Problem zu lösen. Wie Flattr funktioniert, hat Johnny drüben an der Spree schön erklärt.

Wer mitflattrn möchte, kann hier einen Kommentar hinterlassen. Die Autoren der ersten drei Kommentare bekommen von mir einen Beta-Invite Code per Mail zugeschickt.

Ich werde, glaube ich, zunächst einmal nur Geld auf meine Lieblings-Web 2.0 / Social Media Inhalteproduzenten verteilen bevor ich für mein seltenes Bloggen um monetäre Aufmerksamkeit bitte. 10 EUR im Monat sollten mir Blogs und Podcasts wert sein.

Übrigens, weil Jens vom Pottblog gefragt hat: Ja, ich konnte mein Konto gleich auffüllen. Per Visa-Kreditkarte. Bequem und einfach.


formspring.me – Frag mich!

Der Hype des heutigen Abends scheint Formspring zu sein – nach meiner Twitter-Timeline zu urteilen.

Nachdem Sascha in kurzer Zeit gefühlte 50 Fragen beantwortet hat, finden sich die nun üblichen Early Adoptors Verdächtigen dort ein.

Formspring ermöglicht, anonym gestellte Fragen zu beantworten. Nicht mehr und nicht weniger. Die Antworten werden optional auf Twitter, Facebook, Blogger oder Tumblr veröffentlicht.

Ein soziales Selbstdarstellungswerkzeug.

Also, was ist Deine Frage an mich?