Qype: la cantina in Hannover

HannoverRestaurantsTapas

Ich bin ja nur ein bis zwei Mal im Jahr in Hannover. Ihr ahnt es: zur CeBIT und gelegentlich auch zur HMI.

La Cantina haben mir unabhängig zwei Frauen empfohlen, denen ich, was Restaurant-Tipps betrifft, blind traue.

Die Cantina ist ein kleines (euphemistisch für eng) spanisches Restaurant, das wohl nicht nur zu Messezeiten immer recht voll ist.

Die Tische sind entsprechend der Enge relativ klein, was das Beisammensein mit Freunden oder Kollegen aber erst richtig gemütlich macht.

Die Qualität der Speisen ist hervorragend, die Auswahl an (alkoholhaltigen) spanischen Getränken überraschend.

Die Happy Hour sollte man mitnehmen. Einige Nachtische sind dann auch günstiger.

Der Service ist schnell, nett und aufmerksam.

Unbedingt empfehlenswert!

Mein Beitrag zu la cantina – Ich bin glueckauf – auf Qype

Qype: Kulturcafé in Saarbrücken

SaarbrueckenCafesCafes

Obwohl ich wahrlich kein Freund des Kulturcafés bin, mag ich mahlzeits vernichtende Kritik nicht zu 100% teilen.

Allerdings: Was mir zum Kulturcafé einfällt, ist nicht wirklich positiv. Es muss ja schliesslich Gründe dafür geben, warum ich den Laden in den letzten Jahren, die ich inzwischen in Saarbrücken lebe, gemieden habe, wie der Teufel das Weihwasser.

Trotzdem war ich gestern zum ersten Mal seit Menschengedenken wieder im Kulturcafé – auf Initiative eines Freundes hin.

Der Laden, tatsächlich in einer Top-Lage direkt am St. Johanner Markt gelegen, kommt in gedeckten Farben tatsächlich ein wenig so daher, wie man sich in der Provinz eine Lounge vorstellt.

Die Qualität der Warmgetränke war okay aber keinesfalls als gut zu bezeichnen. Der Kuchen (Russischer Zupfkuchen) jedoch war grandios.

Auch die Bedienung war freundlich und auf Zack. Keine Beschwerden in dieser Richtung.

Dennoch mag ich das Kulturcafé nicht sonderlich. Was aber vermutlich daran liegt, dass ich mich in der "Hängematte der Saarbrücker Bohème", dem Nauwieser Viertel und seinen Cafés deutlich wohler fühle.

Das Publikum gestern setzte sich durchweg aus arrivierten, kinderlosen Mitdreissigern zusammen, die ihr gutes Verhältnis zu Ralph Lauren, Donna Karan und Tommy Hilfiger bereitwilligst zur Schau stellten. "Mein Auto, mein Haus, mein Boot…" – ihr wisst, was ich meine.

Fazit: Eine Location für ein unverbindliches Treffen mit Leuten, die ich nicht als meine Freunde bezeichnen würde. Echte Cafékultur gibt es woanders.

Mein Beitrag zu Kulturcafé – Ich bin glueckauf – auf Qype

Qype: City Bazar türkisches Lebensmittelgeschäft in Saarbrücken

Saarbruecken

Der City Bazar hat meines Erachtens nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn es um gutes und frisches Gemüse und Obst geht.

Der kleine Laden ist immer voll. Die Regale quellen über vor Obst, Gemüse, türkischen Spezialitäten aller Art. Natürlich gibt es auch ganz hervorragende frische Oliven, Schafskäse oder eingelgte Tomaten.

Samstags treffen sich hier Menschen aus allen Ecken der Welt und alle werden freundlichst bedient. Überhaupt, die Stimmung in diesem Geschäft ist entspannt und freundlich. Die Mitarbeiter dort haben ein Verständnis von Service, der anderswo sehr selten geworden ist.

Ein toller Laden, der bei der wöchentlichen Einkaufstour eigentlich nicht fehlen darf.

Mein Beitrag zu City Bazar türkisches Lebensmittelgeschäft – Ich bin glueckauf – auf Qype

Qype: Bahnhof Saarbrücken Hbf in Saarbrücken

SaarbrueckenHotel & ReisenBahnhoefe

Als Vielbahnreisender wünschte ich mir eigentlich einen Heimatbahnhof, an dem man gerne ankommt.

Aber leider ist bei der gross angekündigten Vewandlung eines Provinzbahnhofes in einen Eurobahnhof (die ICEs von und nach Paris halten hier) wieder nur ein Provinzbahnhof herausgekommen. Dafür aber einer mit Aufzügen.

Es fängt schon damit an, dass die neuen Bahnsteige im Wesentlichen die alten sind. Man hat die Schilder dem aktuellen Corporate-Look der Bahnangepasst und – das war überfällig – den Zugang per Aufzug einigermassen Barrierefrei gestaltet. Die alten hässlichen Überdachungen sind geblieben.

Der Bahnhof hat jetzt einen weiteren Ausgang, nach hinten raus, der Innenstadt abgewandt geht es in Richtung Rodenhof. Direkt dort soll ein neues Stadtviertel "Quartier" entstehen. Davon ist – wenn man vom Bahnhof kommt – aber noch nicht viel zu sehen. Im Gegenteil. Benutzt man diesen Ausgang läuft man geradewegs auf einen Bauzaun zu, der eine Brache einfasst. Immerhin gibt es an diesem Ausgang jetzt einen weiteren Zeitschriftenladen – der vermutlich aber kaum gefunden wird.

Die Bahnhofshalle erstrahlt nun in einem unattraktiven Grau und wirkt sehr kalt. Alles sehr sauber, dafür gibt es aber auch keine Sitzgelegenheiten. Wozu auch, denn ein WLAN gibt es in Saarbrücken derzeit noch nicht.

Der Bahnhofsvorplatz in Richtung Innenstadt ist nach wie vor ein Desaster. Hier stehen Baucontainer herum, in der immer noch einige Geschäfte untergebracht sind, die eigentlich in den Bahnhof gehören.

Vielleicht wird in ein paar Monaten ja alles hübscher und netter sein – wenn die Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sind und die Sonne mal wieder scheint. Dann könnte aus dem kalten Grau ein wärmeres Mauve werden. Immerhin.

Mein Beitrag zu Bahnhof Saarbrücken Hbf – Ich bin glueckauf – auf Qype