Nachklapp: Twittwoch Rhein-Main „Luft- und Raumfahrt“

Der Vollständigkeit halber, hier noch ein kurzer Nachklapp zum Twittwoch Rhein-Main vom Mittwoch, 11.03.2015 am Flughafen Frankfurt.

Der Einladung von Stephan Fink folgend, habe ich versucht, die Social Media Kommunikation der ESA für die Mission „Blue Dot“ von ESA-Astronaut Alexander Gerst und die Kometenlademission Rosetta vorzustellen.

Wie man an der Länge des Mitschnitts erkennen kann, habe ich meinen Slot schlimm überzogen. Ich möchte noch mal allen Zuhören für Ihre Geduld und das tolle Feedback danken.

Es hat viel Spaß gemacht!

Hier gibt es die Mittschnitte der Voträge:

Update 16.3.:
Drüben, bei den PR-Fundsachen gibt es einen schönen Blogpost zum Twittwoch.

Juliane Benad hat auch gebloggt.

Ausserdem der Twittwoch im Newsroom von Fink & Fuchs.

Royal Republic: Everybody Wants To Be An Astronaut

So, everybody wants to be an astronaut? Honestly, I am not quite sure about that. The longer I work with astronauts, the more I respect their job. Sure, there is still a lot of fascination. But I also see how hard they have to work to archive their goals – to be one of the few human beings having the opportunity to look back on our planet from space.

A wise young lady who I met at the European Astronaut Centre put it this way:

They fly into space so we don’t have to.

And she’s right.

Земляне – Трава у Дома (Zemlyane – Trava u Doma)

Kosmodrom Baikonur. Bild: ESA

Zur russischen Raumfahrtfolklore gehört ein Song, der schon zu Sowjet-Zeiten ein echter Hit war. Die Band Zemlyane (dt. Erdlinge) singt in „Trava u Doma“ (dt. Rasen am Haus) über das Heimweh der Kosmonauten im All. Nicht nur die amerikanischen und europäischen Astronauten, die mit Ihren russischen Kollegen vom Kosmodrom in Baikonur zur Internationalen Raumstation aufbrechen, kennen den Song.

Inzwischen ist das Stück sogar ganz offiziell die Hymne der russischen Kosmonauten. So wird es zum Beispiel beim Auszug der Astro- und Kosmonauten in Richtung der Startrampe gespielt.

Der Text lautet auf deutsch etwa so:

Im Fenster taucht die Erde auf,
Im Fenster taucht die Erde auf,
Im Raumschiff-Fenster taucht die Erde auf …
So wie dem Sohn die Mutter fehlt,
So wie dem Sohn die Mutter fehlt,
So fehlt uns unsre Erde hier im All.

Auch wenn wir Sternen näher sind,
Auch wenn wir Sternen näher sind,
Sie bleiben trotzdem kalt und distanziert.
Und wie bei Sonnenfinsternis,
Und wie bei Sonnenfinsternis,
Geduldig warten wir auf warmes Licht.

Wir träumen nicht vom Lärm des Raumfahrthafens,
Und nicht von diesem eisigkalten Blau.
Wir träumen nur vom grünen, grünen Rasen,
Vom grünen Rasen vor dem Elternhaus.

Wir sind auf orbitalem Kurs,
Hier fliegt jetzt keiner außer uns,
Meteoriten säumen unsren Weg.
Verstand und Mut sind angebracht,
Und kosmischer Orchesterklang
Begleitet unser sachliches Gespräch.

In einem neblig-matten Dunst,
Verschwindet Erde unter uns,
In Morgen- oder Abendrot getaucht.
Und wie dem Sohn die Mutter fehlt,
Und wie dem Sohn die Mutter fehlt,
So fehlen Müttern Ihre Söhne auch.

Wir träumen nicht vom Lärm des Raumfahrthafens,
Und nicht von diesem eisigkalten Blau,
Wir träumen nur vom grünen, grünen Rasen,
Vom grünen Rasen vor dem Elternhaus.

Übersetzung via lyricstranslate.com

Die Band ist übrigens wohl noch immer aktiv. Zumindest veröffentlicht ihr Sänger, Sergei Skarchkov, neue Songs, aber auch Neuaufnahmen alter Hits, wie eben „Trava u Doma“. Dazu gibt es auch einen neuen Clip, der trotz computeranimierter Sojus-Rakete irgendwie nur halb so charmant ist wie der TV-Mitschnitt von 1984 weiter oben.

Ob Alexander Gerst, der nächste Europäer auf der ISS, den russischen Text schon mitsingen kann? Bestimmt.

„Земляне – Трава у Дома (Zemlyane – Trava u Doma)“ weiterlesen

Nichts für Astronauten

Was wirklich auf dem Mond passiert, sie TM uns aber verheimlichen wollen.

Die Londoner-Animationsfirma Cinesite hat mit diesem Clip einen echten vitalen Hit gelandet. Über 6 Millionen Abrufe auf Youtube würde sich so manche Weltraumagentur freuen. Aber warum der eine Astronaut ausgerechnet Italiener ist, verstehe ich nicht wirklich.

Was Luca wohl dazu sagt?

Shirley Bassey singt über Astronauten

1979 besuchte Dame Shirley Bassey, Goldfinger, ihr wisst schon, das Kennedy Space Center der NASA. Dort traf sie auch Moonwalker Pete Conrad, der sich ganz charmant mit der Britin unterhält. Und natürlich darf die Fragen aller Fragen an einen Astronauten nicht fehlen. Eingerahmt wird das Geplauder von Bassey’s Interpretationen von „Small World“, bei dem sie im Astronautenanzug in einem Modell der Apollo-Raumfähre rumturnt und dem Song „Stargazer“. Während beider Songs sind ganz eindrucksvolle Bilder der Apollo-Mondlandemissionen zu sehen, die in der Kombination mit dem Shirley Bassey-typischen Sound eine ganz besondere Wirkung erzeugen.

Via Carl auf Facebook.