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Medien Web 2.0

„Wir für Frank“ für Twittwoch Social Media Preis nominiert

Wir für Frank, unser Social Media Projekt zur Unterstützung des an Leukämie erkrankten Frank aus Hannover, ist für den Twittwoch Social Media Preis in der Kategorie „Gute Sache“ nominiert.

Ich freue mich riesig darüber – und würde mich noch mehr freuen, wenn Ihr das auch gut finden würdet. Denn erst bei 250 Facebook-Likes kommen wir in die nächste Runde.

Es winkt ein Preisgeld von 1000 Euro. Sollte „Wir für Frank“ gewinnen, ist es selbstverständlich, dass das Preisgeld zu 100% zur Finanzierung der Typisierungsaktionen verwendet wird. Mit 1000 Euro sind wären 20 weitere Typisierungen finanziert!

Danke für Eure Unterstützung!

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Exotismus und Fremdwahrnehmung Medien Musique Non Stop Zwischenruf

Ode an die Freude: Der Eurovision 2010 Dance Flashmob

Europa, das sind über 50 Länder, 700 Millionen Menschen verteilt auf vier Zeitzonen von Island (UTC) bis Russland (UTC+4). Aber schon die Europäische Union als politisches Dach von 27 Staaten mit 500 Millionen Einwohnern hat große Schwierigkeiten, eine gemeinsame EU-Identität in der Bevölkerung zu stiften. Zu abstrakt ist die politische Konstruktion, zu hoch die Sprach- und Kulturbarrieren.

Dass man aber, und wenn vielleicht auch nur für einen Abend, so etwas wie eine europäische Identität kreieren kann, hat ausgerechnet das Fernsehen Norwegens, eines kleinen nicht-EU Staates, geschafft:

Die Idee des Flashmobs, der ungefähr so authentisch war wie die Live-Schalte zur ISS beim Grand Prix 2009 in Moskau, ist so simpel wie genial.

Mit den Mitteln des Fernsehens wird durch das Zusammenschalten von gemeinsam fernsehenden, tanzenden und feiernden Menschen aus den Teilnehmerländern tatsächlich ein Moment der Verbundenheit hergestellt. Modern wirkt das ganze vor Allem dadurch, dass moderne Kommunikationserfahrungen aufgegriffen werden. Bin ich der einzige, den die Schalten in die feiernden Familien an eine öffentlich-rechtliche TV-Variante von Chatroulette erinnert?

Zugegeben: Beim Eurovision Song Contest geht es um Unterhaltung. Um Musik. Um Pop. Dass man weder Hebräisch noch Portugiesisch sprechen muss, um einen Song oder Interpreten gut oder schlecht zu finden, ist natürlich von grossem Vorteil.

Deutlich anders sähe es aus, ginge es darum konkrete politische Inhalte zu transportieren. Oder sagen wir mal, europaweit Begeisterung für wissenschaftliche Grossvorhaben à la LHC oder Raumfahrt zu schüren.

Ich glaube allerdings, dass der Dance Flashmob aus Norwegen in einigen Aspekten durchaus zum Vorbild taugt. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft wieder öfter die Eurovisions-Idee sehen werden. Mit Sicherheit nicht live im Fernsehen, wohl aber live im Netz. Denn wo sonst lassen sich mit überschaubaren Aufwand zielgruppenspezifische Live-Events kreieren?

Mario Sixtus hat den Dance Flashmob gerade „die 21. Jahrhundert-Variante des alten „Alle Menschen werden Brüder“-Versprechens“ genannt – womit er Recht hat. Die Überschrift meines Artikels hier ist also schamlos geklaut. Übrigens: Daniel Fiene findet den Eurovision 2010 Dance Flashmob auch gut.

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Digitale Kultur Medien Web 2.0

Drei flattr-Invites zu vergeben

Strassenband
Foto: SubZeroConsciousness

Was haben wir in der Vergangenheit für Diskussionen geführt: Ein Micropaymentsystem müsse her. Eines, das ermögliche, auch Kleinstbeträge einfach und schnell an den Empfänger weiterzuleiten. Ein solches Bezahlsystem würde einige Probleme der Blogger und Verlage lösen, die ganze Arbeit würde sich im wahrsten Sinne lohnen.

Nun kommt aus Schweden ein ziemlich cleverer, sehr zwonulliger Ansatz, genau das Problem zu lösen. Wie Flattr funktioniert, hat Johnny drüben an der Spree schön erklärt.

Wer mitflattrn möchte, kann hier einen Kommentar hinterlassen. Die Autoren der ersten drei Kommentare bekommen von mir einen Beta-Invite Code per Mail zugeschickt.

Ich werde, glaube ich, zunächst einmal nur Geld auf meine Lieblings-Web 2.0 / Social Media Inhalteproduzenten verteilen bevor ich für mein seltenes Bloggen um monetäre Aufmerksamkeit bitte. 10 EUR im Monat sollten mir Blogs und Podcasts wert sein.

Übrigens, weil Jens vom Pottblog gefragt hat: Ja, ich konnte mein Konto gleich auffüllen. Per Visa-Kreditkarte. Bequem und einfach.

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Medien mp3

Hörspiel: Mutter Tourette und ihre Kinder (mp3)

Wow. Grosses Kopfkino: Rocko Schamoni und Jacques Palminger haben für den WDR das Hörspiel Mutter Tourette und Ihre Kinder produziert. Das gute Stück gibt es (noch) zum Download.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Auch schön, die Wiederkehr des Erdlochs: Schon zu Studio Braun-Zeiten hatten die Zwei mal über Erdlöcher gesprochen…

(mspro via twitter)

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Medien

ARD Radio Tatort als MP3-Download

Tatort
Ganz schön schwierig, ein Hörspiel zu visualisieren. Foto (cc): me vs gutenberg versus yahoo

Die ARD hat den TV-Dauerbrenner Tatort jetzt ins Radio gebracht. Vor ein paar Tagen lief die erste Folge des brandneuen ARD Radio Tatort auf Sendern aller ARD-Anstalten gleichzeitig. Eine schöne Sache, wenn man es geschafft hat, sowohl pünktlich am Rundfunkgerät zu sitzen als auch nicht gestört worden zu sein.

In der GlücksGefühlskonserve lese ich, dass es den Radio Tatort auch als MP3-Download gibt. Das ist klasse: Eine Folge dauert 55:00 Minuten – ideal für eine Fahrt zwischen meinen Arbeitsorten.

Direktlink: ARD Radio Tatort #1 – Der Emir.