Alexander Gerst und Armin Maiwald reisen für die Sendung mit der Maus durch das Sonnensystem

Armin und Alex
Armin und Alex

Ich mag ja meinen Job. Besonders dann, wenn ich an ganz besonderen Projekten mitarbeiten darf.

Einen Dreh mit Alexander Gerst für Die Sendung mit der Maus von der ESA-Kommunikationsseite her zu betreuen, gehört zweifellos dazu.

Denn die Maus ist der Gold-Standard im deutschen (Kinder-)Fernsehen. Mit allen Konsequenzen. Seriös recherchiert, aufwändig und handwerklich perfekt produziert. Wer hätte gedacht, dass die Mausfilme tatsächlich auf Zelluloid gefilmt werden?

Vorbereitung und Produktion, inklusive mehrerer Drehtage in einem Studio und am Astronautenzentrum in Köln, haben fast zwei Jahre gedauert. (Was allerdings auch dem engen Terminkalender des Astronauten geschuldet ist.)

Aber jetzt Sonntag, 26. März um 09:30 ist es soweit. Die Maus-Sondersendung zum Thema Sonne, Mond und Sterne mit Alexander Gerst als Gastmoderator läuft endlich im Fernsehen.

Ich freu mich.

Odessen 2009 – Ehering in Essen verloren

Ehering mit Gravur "Odessen 2009"
Ehering mit Gravur „Odessen 2009“

Ich habe – vermutlich am Sonntag Abend – beim Parkleuchten in der Gruga in Essen meinen Ehering verloren, als ich mir meine Handschuhe ausgezogen habe.

Falls jemand den Ehering im Grugapark oder in Essen-Holsterhausen gefunden hat, würde ich mich über eine Nachricht (hier in den Kommentaren) freuen.

Vielen Dank!

Durch Transnistrien

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Eine Möglichkeit, von Deutschland nach Odessa zu reisen, ist der Umweg über Moldawien. Die Hauptstadt Kischinau hat einen vergleichsweise modernen Flughafen, der zum Beispiel auch von Austrian angeflogen wird. Von dort sind es dann noch gut 200 Kilometer bis nach Odessa. Knapp 130 Kilometer davon führen durch Moldawien. Wenn man mutig ist, oder sich verfahren hat (Navis versagen, Google Maps ist mangels bezahlbarem Roaming, wenn überhaupt verfügbar, auch keine Option) fährt man den größten Teil dieser Strecke durch Transnistrien. Auf holprigen Straßen, vorbei an riesigen Feldern und ärmlichen Siedlungen.

Transnistrien ist ein von keinem anderen Staat de Welt anerkannter Ministaat auf dem Territorium Moldawiens. Während sich Moldawien in Richtung EU orientiert und sich dem großen Nachbarn Rumänien annähert, spielt man in Transnistrien Sowjetunion im ganz, ganz Kleinen. Man spricht russisch, führt Hammer und Sichel im Staatswappen und nimmt sich selbst ganz furchtbar ernst.

Um die Checkpoints zu passieren, müssen Reisende ihre Pässe vorzeigen, einen Stempel gibt es nicht, wohl aber ein Dokument, dass die Einreise belegen soll. Theoretisch. Uns haben sie kein solches Dokument ausgestellt. Bei der Ausreise wollte man das Dokument allerdings dann sehen. Bitteschön. Das Problem ließ sich nach einiger Diskussion („Dann fahrt Ihr jetzt eben zurück und holt Euch das Papier“) und der Zahlung von 20 Euro lösen.

Fährt man durch Transnistrien, fallen einem die schlechten Straßen und die Abwesenheit von Werbung auf. Auch sieht man kaum Autos, von einigen wenigen alten Fahrzeugen aus Sowjetzeiten einmal abgesehen.

Für die Strecke Kischinau-Odessa muss man vier Stunden rechnen, wenn man jemanden hat, der einen abholt. Es gibt auch einen Bus, der die Strecke fährt, den habe ich aber nicht ausprobiert.

Wien

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Auf dem Weg nach Odessa. Dieses Mal über Österreich und Moldawien. Kostenloses WLAN am Flughafen in Wien, erweitertes Mikrobloggen dank WordPress-App. Ein Traum. Nächste Station Kischinau.