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Wieder zu Hause

Heute morgen wie immer um zwanzig vor Sieben in Sarstedt aufgewacht. Kurze Verwirrung, dann Entwarnung. Heute nicht an der Strassenecke auf die Kollegen warten. Frühstücken eine Stunde später als an den Tagen zuvor. Dann doch wieder Verwirrung: Wieso ist es so schummrig im Zimmer? Das Dachfenster ist zugeschneit. Schnee. Mitte März. In Hannover.

Fassungslos aufstehen. Frühstücken. Immer noch Brötchen. Koffer packen. Auf Wiedersehen Sarstedt. Bis zum nächsten Jahr. Vielleicht. Mit der Strassenbahn zum Hauptbahnhof Hannover. Warum fahren eigentlich alle Aussteller heute zurück?

Im Abteil im letzten Wagon noch einen Sitzplatz gefunden. Zwischen dem verliebten deutsch-lateinamerikanischen Pärchen, dem schweigsamen Nerd, der leicht verpeilten Luxemburgerin und einem Hund nebst Herrchen. Herrlich.

Mannheim. Umsteigen. Brechend voller Regional Express nach Saarbrücken. Noch knapp zwei Stunden.

Zu Hause. Koffer auspacken. Wäsche waschen. Beine hoch. Bloggen.

Gute Nacht!

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Multitouch

Wow. Es gibt ein neues Video von Jeff Multitouch Han. Nicht auf der CeBIT, aber immerhin im Netz.
Grosses Kino:

[via]

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Liveblogging: Pseudowissenschaftliche Scharlatanerie

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Jetzt kommt ein persönlicher Messehöhepunkt. Human Brain and Computing. Vorgetragen von den yogischen Fliegern um Alerik Arenander und Tom Routt vom Brain Research Institute. (Programminformation)

Ich habe keine Ahnung, wie die sich in das Programm des Future Talk gemogelt haben. Auf jeden Fall sitzt dort ein Proband mit Badekappe und einigen Kabeln, die in eine rätselhafte Box münden.

Aktuell fabuliert der Sprecher über Natural Leadership durch simple mentale Techniken. Oder so…

Jetzt werden lustige Animationen gezeigt, wie durch Meditation die Gehirnzellen nur so blitzen.

Das Publikum ist sehr gemischt: Auf der einen Seite seriöse Forscher, den das Entsetzen über das Dargebotene in den Gesichtern steht, auf der anderen Seite beige bekleidete Damen und Herren die den Umstehenden Flyer mit schönen Titeln wie „Bildung und Bewusstsein“ verteilen.

Überhaupt haben sich die Anhänger der tranzidentalen Computer Meditation bestens organisiert. Konzentriert wird mitgefilmt und jede kritische Äusserung aus dem Publikum registriert.

So, der Spuk ist zu Ende. Was habe ich gelernt? Wenn ich mit Hilfe dieser Businessbuddhisten erlerne, mein Gehirn in ein quasi premortales Stadium (schicke regelmässige Muster der Gehrinströme) zu versetzen, werde ich der schönste erfolgreichste Mensch der Welt. Oder wie es an ihrem Stand heisst: Ich kann dann Deutschland unbesiegbar machen.

Ich freue mich, wenn ich wieder zu Hause bin. Ehrlich.

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Micro AUV – Autonome Unterwasserfahrzeuge

Roboter Werkstatt
(Roboter in der Werkstatt, Foto: ich)

Die Kollegen vom DFKI Labor Bremen haben auf dem Messestand ein grosses Aquarium aufgebaut. In den knapp 3000 Litern besten Hannoveraner Trinkwassers schwimmen tauchen die wahrscheinlich kleinsten autonomen Unterwasserfahrzeuge der Welt.

Bei dem Exponat geht es darum, Sotware zu entwickeln, die es ermöglicht, autonome Roboter unter Wasser schwierige Arbeiten erledigen zu lassen.

Da die relativ einfach zu erreichenden Rohstoffe weltweit knapp werden, wendet man sich nun auch der Ausbeutung der unter den Weltmeeren liegenden Rohstofflagern zu. Ab einer gewissen Tiefe ist aber auch für Sättigungstaucher irgendwann einmal schluss. Auch will man Menschen nicht wirklich 3 Monate lang in Druckkammern leben lassen, damit sie in bemannten U-Booten in grossen Tiefen arbeiten können.

Kleine Autonome Unterwasserfahrzeuge nach dem Klick

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CeBIT Halle 9

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Die schönste Halle der Messe in Hannover. Inhaltlich sowieso. Aber auch das Dach. Freitragend.