Kategorien
Wahlheimat Web 2.0

Vierviertel: Dokumentarfilm über das Nauwieser Viertel in Saarbrücken

Vierviertel from BUNKHOUSE – Philipp Majer on Vimeo.

Aktuell rauscht ein kleiner Hype durchs Netz: Obwohl schon über zwei Jahre alt, wird aktuell die kleine Doku über das Nauwieser Viertel, Vierviertel, in den sozialen Netzwerken von Saarländern und Ex-Saarländern weitergereicht. Völlig zu Recht natürlich. Philipp Majers Blick auf das Viertel ist frisch und überrascht.

Und mich beschleicht ein Gefühl der Wehmut beim Anblick dieser Bilder: Ich vermisse mein Viertel.

via Markus

Von Andreas

Andreas Schepers leitet die Kommunikation eines der aufregendsten KI-Labs in Europa.

Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren: Astronauten, Pop, etc. und Künstliche Intelligenz.

5 Antworten auf „Vierviertel: Dokumentarfilm über das Nauwieser Viertel in Saarbrücken“

[…] Einer der Protagonisten der Punkrockszene, die im linksalternativen Humus des Viertels gedieh, ist Helge Jungfleisch. Da man allein als Bassist der “Steakknife” kaum leben kann, machte er 1992 aus der Becker-Bier-Kneipe “Fässje” (zwischenzeitlich “Elch“) den schon erwähnten “Karate Klub Meier“. Andrack sprach mit ihm: “Warum Karate Klub, warum Meier? – ‘Weil es ein bescheuerter Name ist. Etwas Besseres ist uns damals nicht eingefallen.’ Seitdem laufen in der Kneipe, um den bescheuerten Namen halbwegs zu begründen, Karatefilme, und dazu gibt es viel Punk auf die Ohren.” Der Klub ist klein und verraucht und trotz Kicker irgendwie cool, strahlt aber auch etwas Negatives aus. Irgendwie. Aber einen Mangel an Fröhlichkeit kann man auch vielen anderen Lokalen attestieren. Auf Nachfrage, ob ich so etwas schreiben sollte, ist der Körperverlängerungskünstler Volker ziemlich klar: “Wenn, dann mußt Du schon alle beleidigen”. Und ergänzt: “Du kannst ja schreiben: ‘Wenn einer vergessen wurde, es sind alle mit gemeint’”. OK? Im Karate Klub kellnert von Anfang an auch Lee Hollis, den Volker als besten Schriftsteller des Saarlands einschätzt (mit seiner Spoken-Words-CD “Selling the Ghetto” von 1998 und Büchern wie “Driving in A Dead Man’s Car” von 1996). Der heute 48jährige kam als Grafiker der US-Army Anfang der 80er nach Kaiserslautern, wurde Sänger der Punkrockbands Spermbirds und Steakknife (mit Helge) und zog 1995 nach Saarbrücken. Cocktails mixen mag er nicht: “All you need is a beer” erklärt er in einem Doku-Video. […]

Schreibe einen Kommentar zu schdeff Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.