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Nord Korea - Straßenverkehr
Foto: bryanh

Nordkorea kann sich aktuell mit seinem misslungenem Versuch, einen Satelliten ins All zu befördern, nicht über mangelnde Aufmerksamkeit in der Welt beklagen. Viel ist darüber geschrieben worden, wie bizarr es in dieser kommunistischen Diktatur zugeht, in der große Teile der Bevölkerung Hunger leiden, der Staat aber Unsummen für sein Militär und neue Rüstungsvorhaben ausgibt.


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Dieses Video hier ist vom 3. bzw. 4. Oktober 2006 und zeigt ganz anschaulich, wie Medien in einer Diktatur funktionieren: Zwischen den Sendungen auf der rechten und linken Hälfte des Bildes ist ein Tag vergangen. Nicht nur, dass die Meldung identisch ist, auch Prosodie und Duktus scheinen vorgeschrieben zu sein.

Angekündigt wird wohl (ich muss mich da auf die Youtube-Kommentare und die Übersetzung von Leuten verlassen, die die japanischen Untertitel verstehen) ein Atomwaffentest, der am 9. Oktober 2006 dann auch erfolgreich durchgeführt wurde.

[via Mail]

Veröffentlicht von Andreas

Andreas Schepers leitet die Kommunikation des Berliner Labors des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, DFKI. Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren: Astronauten, Pop, etc... und KI.

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1 Kommentar

  1. sind es wirklich unsummen? oder ist die armee nicht eher die reparatur-einheit der nordkoreaner? das rückgrat, wenn die ernte (so vorhanden) mal wieder schnell in die scheune muss?

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