Eurovision Song Contest – live mitgebloggt

Dieser Beitrag wird in den nächsten Stunden permanent aktualisiert.

Was macht ein temporär soziophober und gelangweilter B-Blogger samstags, wenn das Finale des Eurovision Song Contests im Fernsehen läuft? Richtig: den Küchenfernseher entstauben und livebloggen.

Da ich mich erst vor genau fünf Minuten entschlossen habe, genau das zu tun, bitte ich um Nachsicht, dass ich das Vorgeplänkel bis 21:00 nicht kommentieren kann.

Jens, der alte Popkulturjunkie bloggt natürlich sowieso.

Update:
Cem hat sich die Mühe gemacht, eine Liste der deutschprachigen Live-Blogs zusammenzustellen. Vielen Dank!

LIVETICKER:

00:15 Das war’s. Danke an Euch, die Leser, für Eure Aufmerksamkeit!

00:09 Okay. Ich habe total daneben gelegen. Die Ukraine habe ich weit vorne gesehen. Serbien hatte ich nicht auf der Rechnung. Schön auch, dass der Abspann über das grosse Finale läuft…

00:04 Ich wette, dass das der letzte Eurovision Song Contest dieser Art war. Ich denke nicht, dass die westlichen Geberländer Finanzierer diese Veranstaltung als eine Osteuropa-Marketing-Show fortführen wollen.

00:02 Serbien also. Deutschland auf dem 19. Platz.

23:58: Der Typ aus Moldau steht vor einer Manhattan-Fototapete. Unfassbar.

23:55 Mein Englisch ist ja nicht so der Brüller, aber: „12 Points goes to..“ – ist ja wohl definitiv flasch, oder? Kann die Leute da mal entsprechend briefen, bitte?

23:48 12 Punkte aus Malte für Großbritannien. Was nehmen die denn für Drogen da?

23:45 Ooops. Dieser Beitrag war gerade weg und ich habe es nicht gemerkt. Der Sonderpreis für die amerksamste Leserin geht an Andreja. Danke Dir!

23:26 Erster offizieller Zwischenstand. Die Ukraine führt. (Hihi!)

23:20 Oh, oh. Das wird nichts für den Herrn Cicero.

23:05 Die erste wirkliche Überraschung für mich. Apocalyptica! Bei Eurovision Song Contest! Ich habe Hoffnung. Ich meine, so grundsätzlich. – Schade, dass es eine so offensichtliche Play-Back Show ist. Und die Zirkus-Nummer dazu. Nee…

Höchste Zeit, auf die anderen Live-Blogger hinzuweisen: Coffee And TV, Grossbloggbaumeister, Snap Happy, is a blog

Okay. Meine Top 5: Ukraine, Bulgarien, Georgien, Frankreich und Deutschland. Gewinnen werden andere.

Gut, dass ich mitgeschrieben habe. An die meisten Songs kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Erstes Fazit: Der Eurovision Song Contest ist osteuropäischer geworden. Und das Erfreuliche ist, dass viele Gruppen und Sänger aus Osteuropa eben nicht den kitschigen, altbackenen West-Scheiss früherer Grand Prix zu imitieren versuchen. Und im Ernst: Ich finde den Beitrag der Ukraine gut. So! Nur dass das mal gesagt wurde!

22:44 Der Weihnachtsmann. Im Mai. Die spinnen, die Finnen! Der Weihnachtsmann wohnt ja in Rovanjemi am Polarkreis. Weiss doch inzwischen jeder!

22:43 Moldau. Ich bin immer noch auf dem Klo.

22:37 Armenien. Ich geh mal aufs Klo.

22:35 Türkei. Orientalbeats gehen fast immer. Ein bisschen zu platt das ganze.

22:30 Bulgarien. Le Mystère des Voix Bulgares trifft die Trommelmaschine. Finde ich nicht schlecht, hatte ich ja schon mal erwähnt.. Auch ein Anwärter auf einen Platz ganz weit vorne.


Ich ziehe meinen Hut vor Jens. Wie schafft der diesen Output?

22:27 Rumänien. Bedanken die sich gerade für ihre EU-Mitgliedschaft? Nicht schlecht. Aber man muss diese osteuropäischen Ethno-Geschichten mögen.


Immer mehr Liveblogger
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22:22 Großbritannien. oh my fucking god. Stock-Aitken-Waterman feiern fröhliche Wiederauferstehung.

22:17 Ukraine. Mein Favorit. Geiles Outfit, Balkanbeats. Super. Echt jetzt!

22:16 Einspielfilm: Die Mumins! Hab ich Sammelteller von. Im Ernst.

22:13 Serbien. Wissen wir nicht schon seit einigen Jahren durch DSDS, dass es einfach nicht reicht, ’ne Bombenstimme zu haben? Da helfen die Background-Models auch nicht. So ein Song der so überhaupt nicht hooky ist, dass ich mich in 3 Minuten nicht mehr daran erinnern werde.

22:11 Deutschland. Bei Roger Cicero scheint alles super zu laufen. Die Stimme ist ein bisschen zu laut. Spielt die Band eigentlich live?

22:06 Russland. Russland? Gute Show. Im Ernst. Der Song ist so ein 0815-Radio-Song, aber die machen das ganz gut, die Russinnen da! Kommen locker unter die letzten 5.

22:02 Lettland. Der letzte Platz. Ich mach mir mal was zu Essen. Das hält ja keiner aus. Die drei Tenöre für Arme.

21:58 Frankreich. Wird ja hoch gehandelt. Bin gespannt. Hmm, von Franzosen imitierter englischer Akzent ist nicht witzig. Obwohl, das alles klingt ein bisschen so, als wären Les Rita Mitsokou nach Finnland geschickt worden. Ganz Okay.

21:56 Wer zur Hölle ist diese schreckliche Frau, die sich da draussen in Helsinki zum Affen macht?

Viele Grüsse an die anderen Blogger da draussen: Dagmar, PleitegeiGer, Wendländer, Souveniers, Souveniers und Kuroi Tenshi, Telegon Sichelputzer

21:52 Schweden. The Ark. Retro 70er-Rock. Oder so. Ich weiss ja nicht…

21:49 Georgien. Ich find ja so Ethno-Dance-Nummern nicht ganz schlecht. Da sind ganz schöne Remixe denkbar. Die Schwertkampfnummer im Hintergrund ist affig.

21:45 Nach der hübsch dahinplätschernden Nummer aus Litauen versuchen sich jetzt die Griechen. Klingt wie Ricky Martin. Oh, jetzt ein paar griechische Phrasen. Klingt wie ein Latino-Greek Mash Up. Könnte was werden.

Oh, ich bin ein blutiger Anfänger, was das Livebloggen betrifft…. Das ist ja anstrengender als man so denkt ;)

21:38 Ungarn war bislang am überzeugensten. Klang zwar wie Janis Joplin, erinnerte aber immerhin an Musik

Kurze Umbaupause. Ich muss mal eben die Einträge umorganisieren!

21:30 Wer hat sich denn diese Choreographie ausgedacht? Ahh: Die gute Frau versucht den gleichen Trick wie der Herr Cicero. Einen Teil des Songs auf Englisch. Ob es hilft?

21:25 Jetzt Finnland. Oh, wie mich dieses weichgespülte Neogothic-Gehabe nervt.

21:24 Irland. Mein Gott, ist die Folktante aufgeregt. Die Stimme zittert und rocken tut das ja mal gar nicht. Da ist ja bei jedem Training der Leipziger Irish-Dancing-Gruppe mehr Dampf dahinter.

21:21 Einspielfilmchen: Yeah! Eislochschwimmen. Nur für Wahnsinnige. Oder Finnen

21:20 Das Ding, was der Weissrusse da um den Hals hängen hat, sieht aus wie der Drachenzahn aus diesem schlechten Film gestern.

21:17 Einspielfilmchen: Lappland! Wunderschön! Wirklich.

21:14 Spanien reanimiert das Boygroup-Konzept. Schon tausend mal gesehen und gehört.

21:07 Die Präsentatoren mit wunderbar finnischen Namen werden vorgestellt. Frage an die mitlesenden Finnen, was ist denn die Helsinki Arena?

21:00 Wenn die ganzen vielgepriesenen Osteuropäischen Beiträge so abgehen, wie der von Bosnien Herzegovina, werde ich mich darauf beschränken, die touristischen Einspieler über Finnland zu kommentieren.

Der Telagon Sichelputzer bloggt auch. Cool. Aber wo bleibt Jens? Eingeschlafen? Schechtgeworden?

Autor: Andreas Schepers

Andreas Schepers macht beruflich was mit PR, Media Relations und Social Media für Raketen, Satelliten und Astronauten. Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren. Von Wissenschaftskommunikation, Online-PR über Netzpolitik zu Astronauten, Pop, etc.

29 Gedanken zu „Eurovision Song Contest – live mitgebloggt“

  1. also die gibts schon ewig. hiess früher hartwall arena, wurde umgebaut und umgetauft auf helsinki arena… :-)

    ps: meine tipps für heute ukraine oder belarus. mein wunsch wäre frankreich…

  2. Pingback: wonko.twoday.net
  3. „00:04 Ich wette, dass das der letzte Eurovision Song Contest dieser Art war. Ich denke nicht, dass die westlichen Geberländer Finanzierer diese Veranstaltung als eine Osteuropa-Marketing-Show fortführen wollen.“

    da wirst du wohl recht haben, ich glaube das sich irgendeine art gewichtung nach einwohnerzahl durchsetzen wird. vielleicht so ähnlich wie im bundesrat.

  4. Ich hatte Serbien doch seit anfang an unter den Top 5 gesehen, aber dass Du die Ukraine auf Platz 1 gesehen hast. Respekt. Top 5 Ja, aber eins… Das hätte ich nicht erwartet

  5. Jetzt die Regeln zu ändern riecht doch sehr nach schlechtem Verlierer. Die Lieder aus dem Westteil waren in diesem Jahr auch nicht so überzeugend.
    Ich hatte als Favoriten Serbien, Ukraine und, also gut, Frankreich auf meinem Zettel.

  6. @27: nein, ich leide unter deiner kostenlosen Arroganz – aber es geht mir tatsaechlich besser , denn ich weiss jetzt wer du bist wirklich – anderes haette man ja von dir nicht erwarten koennen
    d’ailleurs je suis pas pauvre et pas plus con que toi
    je te pardonne

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