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Digitale Kultur Web 2.0

Müllmail

Müll
(Foto: (cc) Oskaline)

Es soll ja Anwendungen in diesem Web Zwonull geben, wo man sowas braucht. Die Mailadresse, die sich nach wenigen Stunden selbst zerstört.

Pascal, ein zwanzigjähriger Schweizer, hat mit temporaryinbox.com das Prinzip nur begrenzt haltbarer E-Mail-Adressen fit für das Web 2.0 gemacht. Anmeldung überflüssig, Sicherheit wird erst gar nicht vorgegaukelt.

Aus einer Anzahl angebotener Domains lassen sich ad hoc Email-Adressen erstellen. Die dazugehörigen Email-Accounts leben ganze sechs Stunden und sind für jeden einsehbar, der die Emai-Adresse kennt. (Oder jeden, der gut raten kann.) Das temporäre Email-Konto kann man auch per RSS-Feed überwachen. Logisch.

Klingt alles etwas absurd, funktioniert aber ganz hervorragend. Und wie gesagt, es soll ja Anwendungen geben, wo der Einsatz von James Bond Technologien angebracht ist.

Von Andreas

Andreas Schepers leitet die Kommunikation eines der aufregendsten KI-Labs in Europa.

Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren: Astronauten, Pop, etc. und Künstliche Intelligenz.

4 Antworten auf „Müllmail“

Die konsequente Weiterentwicklung wäre dann ein sich selbstauflösendes Blog. Ganz subversiv könnten wir dort dann Bilder von Lebensmitteln posten – und nach sechs Stunden sind sie vollständig verzehrt. Noch bevor der Anwalt überhaupt die Abmahnung getippt hat. Praktisch.

also die Funktionsweise ist nicht ganz wie du beschrieben hast: Die Email Adresse bleibt ständig erhalten. Einzig der Abruf geschieht eben über die Internet-Oberfläche oder RSS-Feed. Nur die Mails selbst werden nach 6 Stunden gelöscht!

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