
Ich hoffe, ihr hattet alle eine schöne Losnacht und habt euch etwas schönes gewünscht. Früher wünschte Jungfrau sich in der Nacht zum 30. November ja einen Ehemann und wandte sich mit folgendem Gebet an den heiligen Andreas:
Andreas, heiliger Schutzpatron,
gib mir doch nur einen Mann,
und lass mich im Bild ihn sehn,
ob er hässlich oder schön,ob er geistlich oder weltlich,
ob er jung ist oder ältlich,ob’s ein Junker, stolz und frei,
ob er arm, doch fromm dabei.St. Andreas zeig’ mir’s an,
ob und was ich hoffen kann.St. Andreas, ich bitte Dich!
Denk doch dieses Jahr an mich!
oder etwas zotiger:
Andresgen, Mann, Bescherer,
Du treuer Jungfern Lehrer,
hier steh ich splitternackt!
Wann wird die Stunde kommen,
daß einer mich genommen,
und mein Brautbett knackt?
Zusätzlich war es durchaus üblich, das Apfelorakel zu befragen:
Ein Mädchen schälte einen Apfel so, dass die Schale ein unzerschnittenes langes Band bildete. Dieses warf sie hinter sich. Ließ sich aus dem Apfelschalenband ein Buchstabe erkennen, so war es der erste Buchstabe im Namen des Zukünftigen.
Andreas ist übrigens auch der Nationalheilige Russlands.
(Quelle: alles Wikipedia)
Tags: Andreas, Exotismus und Fremdwahrnehmung, Forschung und Wissenschaft, Losnacht, Namenstag, Orakel



2 Kommentare
Mist und ich hab´s verpasst.
Naja, Du hast ja nächstes Jahr wieder die Möglichkeit zu feiern ;)
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[...] Danke an Andreas, für den sachdienlichen Hinweise… [...]
[...] Alles weitere zu diesem besonderen Tag steht bei Glück Auf! im Blog. Ein Geschenk von meiner Freundin bekomme ich heute Abend auch noch, aber dazu später mehr… [...]