Schade, Webwatching.info

Schade, schade, schade. Es hätte wirklich gut werden können. Heute ging webwatching.info online. Ein von Prof. Bernhard Pörksen, Universität Hamburg, herausgegebenes Onlinemagazin über Netzkultur, dass sicherlich interessant ist – nur leider eben kaum zu lesen. Die Website ist komplett in Flash gebaut und schlecht zu navigieren. Bookmarks lassen sich auch nicht setzen. Aber hey, man kann die Texte ausdrucken.

Entschuldigung, Leute, ihr seid Kommunikationswissenschaftler und feiert die Wikipedia und das Web 2.0-Dingeling – und dann sowas?

Kann mir jemand bescheid sagen, wenn das Redesign online ist? Danke!


Autor: Andreas Schepers

Andreas Schepers macht beruflich was mit PR, Medien, Satelliten, Astronauten und Internet. Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren. Von Wissenschaftskommunikation, Online-PR über Netzpolitik zu Astronauten, Pop, etc.

14 Gedanken zu „Schade, Webwatching.info“

  1. Pingback: katzenbach.info
  2. Tut mir echt leid, man kann doch den Content nicht derartig verpacken, was ist da los ? Ich kann nur in den Grundtenor der Kritik mit einstimmen, das darf in 2006 nicht sein, höchstens als Abschreckung für ein Kapitel do‘ and DONT’s in der Human Computer Interaction, ich versteh das nicht.

  3. Die Kritik wurde wohl gelesen, denn gerade habe ich gesehen, dass nun auch eine HTML-Version bereitsteht. Kann man doch mal positiv bemerken, dass auf Feedback eingegangen wurde.

  4. Also ich habe eine HTML-Version zur Auswahl gestellt bekommen. Ich frage mich allerdings, wofür man zwingend Flash8 benötigt? Für einen Textscroller genügt Flash4, also reicht es, auf Flash6-Niveau zu publizieren. Aber dafür muss man ja Ahnung haben :-)

  5. @Weiter oben -g-

    Es gibt inzwischen tatsächlich eine HTML Version, diese war allerdings zuerst nicht da, die wurde anscheinend erst nachgeschoben. Aber so richtig nett mit Layouttabelle und allem drum und dran! Und hässlicher Farbe inklusive!

  6. Stimmt, die Seite eines „fast-Usability“-Wissenschaftlers sollte wirklich einiges mehr zu bieten haben an eben selbigem. Sollte man glatt mal Jacob Nielsen via dessen Blog aufmerksam drauf machen, vielleicht finden wir’s ja dann in der nächsten Ausgabe von Webdesign Usability als abschreckendes Beispiel :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *