Archäologie (I): Wie man ans Netz kommt

Internet-Steinzeit: Wie man ans Netz kommt


ANHANG C: Wie man ans Netz kommt

Es gibt grundverschiedene Möglichkeiten, an das Internet zu kommen. Im Saarland sind folgende die zur Zeit möglichen:

Für Studierende:
Das Rechenzentrum der Universität des Saarlandes bietet einen kostenlosen Internetzugang für alle, die an der Uni eingeschrieben sind. Antragsformulare bekommt man bei der Anwenderberatung des Rechenzentrums in Gebäude 36.

Für Privatpersonen:
Der IP-Verein in Saarbrücken ermöglicht es seinen MitgliederInnen, für 15-40,- pro Monat (Stand 1994) per Modem das Internet oder auch nur Mail und News zu nutzen. Kontakt: Tilman Müller-Gerbes, Mainzer Straße 64, Saarbrücken, Tel. 0681 – 638606

Für Organisationen, Firmen etc. :
Die Firma Saarlink bietet Anschluß ans Internet für Interessenten. Ansprechpartner: Herr Frick und Herr Schuh unter Tel. 0681 – 3022586.

Desweiteren schießen die Netzzugänge im aktuellen Datenautobahn-Goldrausch wie Pilze aus dem Boden. BTX soll um Internetzugang erweitert werden, IBM hat OS/2 Warp mit Internetsoftware ausgestattet und baut gerade in Deutschland ein Netz von per Modem erreichbaren Einstiegsrechnern auf.

Quelle.

„Wie? Wir sind EUnet-Pop?“ – der heute größte IT-Arbeitgeber in der Region, ca. 1995.

Mann, war das eine wilde Zeit.

Viele Grüsse an die alten Helden von saar.de und phil.uni-sb.de: TMG, Stefan, Peter, Lothar, Matt, Matthias, Chris, Benni, Peter, Jürgen, Stefan…

Autor: Andreas Schepers

Andreas Schepers macht beruflich was mit PR, Media Relations und Social Media für Raketen, Satelliten und Astronauten. Hier schreibt er privat über Dinge, die ihn interessieren. Von Wissenschaftskommunikation, Online-PR über Netzpolitik zu Astronauten, Pop, etc.

2 Gedanken zu „Archäologie (I): Wie man ans Netz kommt“

  1. „Für Organisationen, Firmen etc. :
    Die Firma Saarlink bietet Anschluß ans Internet für Interessenten. Ansprechpartner: Herr Frick und Herr Schuh unter Tel. 0681 – 3022586.“

    Saarlink hieß nie so, sondern salink und ist aufgekauft worden und Frick ist auch nicht mehr dort erreichbar … Alles ziemlich vergammleter Käse da in dem Absatz.

  2. Aber hallo hiess das Saarlink. Google is your friend.

    Man beachte in dem Absatz die Telefonnummer und Ansprechpartner: zu der Zeit war das noch das Rechenzentrum der Universität und eben noch nicht die SaLink GmbH (die erst im Sommer 1995 gegründet wurde).

    Die das Anfangsprojekt kommerziell weiterführende Firma ist als SaLink GmbH gegründet worden (ich nehme mal an aus namensrechtlichen Gründen), aber unter der bedeutsamen Web-Adresse saarlink.de (siehe waybackmachine
    http://web.archive.org/web/19970629073513/www.saarlink.de/start.htm ) aktive gewesen. http://www.salink.de findet waybackmachine erst viel später ;)

    t „resistors are futile“ mg

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