Culture Assimilator
Info Der Culture Assimilator ist ein interkulturelles Trainingsprogramm, das in den 70er Jahren in den USA entwickelt wurde. Die zunehmende Globalisierung und die Internationalisierung von immer mehr Wirtschaftsunternehmen führen mehr und mehr zu einer Bewußtwerdung interkultureller Unterschiede zwischen den Mitarbeitern aus verschiedenen Ländern. Seit den 80ern kann man daher von einer Hinwendung zum interkulturellen Management sprechen. Mitarbeiter aus multinationalen Teams, vor einer Auslandsentsendung oder auch Menschen, die viel mit anderen Ländern und Kulturen zu tun haben, werden in Trainingsprogrammen auf ihre Aufgaben vorbereitet. Die wichtigsten Ziele dieser Programme sind es, die kulturellen Unterschiede produktiv nutzbar zu machen, d.h. Synergien zu fördern, einen Kulturschock zu vermeiden und somit die Mitarbeit für das Unternehmen möglichst effizient zu gestalten.

Im Rahmen eines Tutoriums im Sommersemester 1997 führten Studenten der "Französischen Kulturwissenschaft und interkulturellen Kommunikation" an der Universität des Saarlandes den General Culture Assimilator durch. Der Culture Assimilator arbeitet mit Fallbeispielen, die typische Konfliktsituationen im Kontakt mit verschiedenen Kulturen darstellen (critical incidents). Zu jedem Fallbeispiel gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten, von denen aber eine am besten zutrifft. Das Absolvieren der gesammelten critical incidents soll zu einer Sensibilisierung für interkulturelle Unterschiede und somit zu einer erfolgreicheren Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturen beitragen.

Auf dieser Seite könnt Ihr spielerisch an einem Auszug aus unserem Trainingsprogramm testen, wie fit Ihr für den Umgang mit anderen Kulturen seid!

Alle verwendeten critical incidents sind aus dem Amerikanischen übersetzt und den Beispielen in "Intercultural Interactions" von R. Brislin und K. Cushner nachempfunden.

© 1997 für die Web-Umsetzung
Christoph Vatter und Andreas Schepers